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Die Zangenoperation bei Querstand der Pfeilnaht.
das Anlegen der Löffel vor, um mittels derselben die kleine Fontanellemehr nach vorn zu bringen. Dabei wird erst gedreht, bis die Pfeil-naht etwas schräg nach vorn steht, dann die Zange abgenommen undwieder, wie zuerst beschrieben, an den anderen diagonalen Kopfdurch-messer gelegt, um jetzt damit zu extrahiren.
Den Löffel erst hinten über die Symphysis sacro-iliaca hinauf-gehen zu lassen, und dann um die Rundung des Kopfes, also im Bogenvon hinten nach vorn herumzuführen, geht gewöhnlich nicht. Eherwird der Kopf mit gedreht, so dass die Lage verwickelter und derSchluss der Zange schwieriger wird.
Fig. 199.
Die in einem diagonalen Durchmesser angelegte Zange.
Scanzoni empfahl bei den sog. Vorderscheitellagen, unsern III.und IV. Schädellagen, die Drehung vorzunehmen und künstlich darausI. und IL Lagen zu machen. Wenn dies auch zu machen ist, so istes doch nicht allgemein zu rathen. Geht die Geburt in dieser Lage(in Vorderscheitellage) vorwärts, so wird Niemand daran denken, drehenzu wollen. Erst wenn ein Stillstand eintritt und es nothwendig wird,zu operiren, besteht die Wahl, die Drehung zu machen, und in Scheitel-lage zu extrahiren, oder die Entbindung in Vorderscheitellage zu be-endigen.
Als unerlässliche Vorbedingungen bezeichnet Scanzonidie genaueste Kenntniss der Stellung des Kopfes. Dies ist -sehr richtig.