Das reife Kind.
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rocholsäure. Unter den anorganischen Salzen überwiegen Alkalisulfateund Chloralkalien (Zweifel).
Es beweisen diese Thatsachen mit Sicherheit, dass der Fötus regel-mässig Fruchtwasser schluckt und dass er den geringen Bestandtheildesselben an Eiweiss verdaut. Derselbe ist aber, wie oben gesagt, zugering, um als Nahrungsquelle von Bedeutung zu sein.
Bei Sectionen kommt noch der Knochenkern in der unternFemurepiphyse in Betracht; derselbe misst gewöhnlich ^2 cm im Durch-messer.
Der Kopf verdient besondere Berücksichtigung. Sein Umfangist grösser als der des Rumpfes an irgend einer Stelle. Die einzelnenSchädelknochen sind noch selbständig und unter einander durch Band-streifen verbunden. Die aneinanderstossenden Knöchenränder — Nähte,müssen beim reifen Kind einander berühren. Wo
Suturae, genannt
Fig. 59.
Fig. 60.
aa Grosser gerader Durchmesser (Diameteri'ronto-occipitalis, im Französischen D. sous-occipito frontal), ab Grosser schräger Duroh-messer (Diameter mento-oecipitalis). de Höhe desKopfes. HL Grösster Durehmesser beim Durch-schneiden in Hinterhauptslage. VSL Durch-messer im Durchschneiden bei Vorderscheitel-lage. GL Derselbe bei Gesichtslage.
ab Grosser querer Durchmesser (Dia-meter biparietalis). cd Kleiner quererDurchmesser (Diameter bitemporalis).
drei oder vier solcher Nähte zusammenlaufen, bilden sie eine Fonta-nelle (Fonticulus). In der Längsrichtung des Schädels läuft von derNasenwurzel bis zum Hinterhaupt eine lange Naht, die von der Nasen-wurzel bis zum Ende der beiden Stirnbeine Stirnnaht (Sutura fron-talis) und in der Fortsetzung zwischen den beiden Scheitelbeinen Pfeil-naht (S. sagittalis) heisst. Die Berührungslinien zwischen den beidenStirn- und Scheitelbeinen bilden eine quer über den Schädel laufendeNaht, Kranz- oder Kronennaht (S. coronalis).
Die Kreuzungsstelle der beiden Nahtlinien, in welcher also vierNähte aufeinanderstossen, heisst die grosse Fontanelle. Die Pfeil-naht theilt sich an der Schlippe des Hinterhauptes in zwei seitlich ver-laufende Schenkel — die Lambdanähte; diese Knochenlücke heisstdie kleine oder Hinterhauptsfontanelle.
Wo die unteren Ecken der Scheitelbeine vorn und hinter derSchläfenbeinschuppe mit der Sutura squamosa (Schuppennaht) zu-