Bildung der Placenta.
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zeigt noch ebensolche gewundene Gefässe; dieselben enthalten jedochnur noch eine Endothellage, aber keine Muskeln oder elastischen Fasernmehr. Ohne sich in Capillaren aufzulösen, treten die arteriellen Fort-setzungen der Uteringefässe durch die Septa der Cotyledonen inbuchtige Räume aus, welche sich zwischen den Zottenbäumcben befindenund die ganze Placenta foetalis durchziehen (Kölliker, Leopold,ganz besonders in neuester Zeit Waldeyer) 1 ). Die Venen mündensämmtlich in den Randsinus, eigentlich in einen Vorsinus ein, der dieganze Peripherie der Placenta umsäumt.
Das Blut der Mutter tritt also aus den Fortsetzungen derUteringefässe in weite Hohlräume, verlangsamt hier seine
Fig. 48.
Amn. Amnion. Ch. Chorion. Bl. Bluträume. Sr. Decidua serotina sive insertionis. Tr.schiebt, m. Muscularis. (Nach Leopold.)
Trennungs-
Circulation und befähigt die in diese Hohlräume eintauchen-den Gefässschlingen des kindlichen Kreislaufs, welche nurnoch durch die Wand der einzelnen Chorionzotten vom mütter-lichen Blut getrennt sind, die Lebensbedürfnisse des Kindes(Sauerstoff und gelöste Nahrungsstoffe) durch Diffusion und Os-mose zu beziehen. Durch die grössere Umlaufsgeschwindigkeit imkindlichen Kreislauf wird diese Aufnahme aus dem mütterlichen Blutbegünstigt.
Inhaltsübersicht.
1) Durch die Furchung des Eies erhält das Aeussere zunächstAehnlichkeit mit einer Maulbeere Quorula). Im Innern bildet sich eineHöhle, das Ganze wird zur Blase — Keimblase.
2) Bei der Keimblattbildung spielt sich ein Einstülpungstorgang ab
] ) Sitzungsberichte vergl. oben.