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Aufbau der Deeidua.
nen, denn als reflexa. Doch ist der alte Name so fest eingebürgert,dass eine Neuerung leicht Verwirrung stiften könnte. Absolut falschund zu verlassen ist aber die Bezeichnung Deeidua serotina und dafürbesser zu setzen Deeidua insertionis.
Der Aufbau der Deeidua vera geht von der normalenSchleimhaut des Uterus mit ihren zahlreichen Drüsen aus. DasFlimmerepithel verschwindet. Ueber den Drüsen entwickeln sich dicke
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Uterindrüsen der nicht schwangeren Ge-bärmutter. D Drüsen. M Muscularis.(Nach Kundrat u. Engelmann.)
Fig. 45.
Durchschnitt durch die Deeidua nach C. Fried-länder,a Amnion mit Epithel, b Chorion. c, e und g De-eidua und zwar e und c gross- und kleinzelligeZellenschieht. g Alveolär erweiterte Drüsenschicht,d Muscularis. Die Trennung ist von Friedländerinthümlich in die Zellenschicht gelegt worden, wäh-rend sie in Wirklichkeit in der alveolär erweitertenDrüsenschicht liegt.
Zellenlagen, so dass die genannte Schleimhautdicke bis etwa zum3. Monat auf 4—7 mm anschwillt und von der Gesammtdicke derUteruswand etwa 1 ji — ^8 beträgt. Zu dieser Zeit macht die weiche,bei Bewegungen zitternde Schleimhautlage dem unbewaffneten Augeden Eindruck einer dicken, sammetweichen Gallertschicht. Aber vonda an geht die Membrana deeidua zurück; sie misst im 4. Monat nachKölliker nur noch 1—3 mm, nach Leopold noch bis zu 0—10 mm.Je mehr das Ei wächst, um so dünner und hinfälliger wird die Deeidua.Die Zellen, aus denen dieselbe besteht, sind in den tieferen Schichten