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Lehrbuch der Geburtshülfe für Ärzte und Studierende
Entstehung
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Bildung des Primitivstreifens.

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dargestellt werden müssen, sondern auf einer Kugel, so wird soforterklärlich, dass die Durchschnitte von vorn nach hinten und von rechtsnach links stets Kreissegmente ergeben. Dadurch wird die folgendeFigur verständlich, die den Durchschnitt eines Vogelembryo auf seinem

Fig. 29.

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Uebergang der Rüekenfurche iu die Primitivrnine. Querschnitt eines Hühnerembryo von der zweiten

Hälfte des zweiten Tages, 83mal vergrössert. pr Primitivrinne, pf Primitivfalten, h Hornblatt.

mk Mittleres Keimblatt, dd Darmdriisenblatt. a Axenplatte oder Primitivstreifen.

(Nach Kölliker.)

Dotter wiedergibt. Der Rückenwulst ist geschlossen, die Keimblätter,die voran eine geringere Krümmung aufwiesen, haben sich mehr zu-sammengezogen. Die Figur zeigt, wie die Keimblätter, aus denen sich

Fig. 30.

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Fig. 30 u. 31. Gegend der offenen Rüekenfurche. h Hornblatt, mk Mittleres Keimblatt, dd Darm-driisenblatt. rf Rüekenfurche. rw Rüekenwülste. mp Medullarplatte. ch Chorda.

später die Rumpfwandung bildet, gegen einander wachsen und dieRumpfhöhle abzuschliessen streben. Dies thun sie aber nicht directmit ihren spitz auslaufenden Enden, sondern mit stumpfen Umschlags-falten. Die dünn auslaufenden Enden der Keimblätter haben sich