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Lehrbuch der Geburtshülfe für Ärzte und Studierende
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39
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Furchung des Eies und Bildung der Eihüllen. 39

Die Furchung des Eies und die Bildung der Eihüllen.

Literatur.

Furchung, Amnion.

Dohrn: M. f. G. Bd. 26. p. 116. Winkler: Textur, Structur u. Zell-leben in den Adnexen des menschl. Eies. Jena 1870. Winogradow: Virch-Arch. Bd. 54. 1872, p. 78. Hotz: Ueber d. Epithel des Amnion. Diss. Bern1878. Kölliker: Entwicklungsgeschichte. 2. Aufl. 187679. His: UnsereKörperform u. d. physiol. Problem ihrer Entstehung. Leipzig 1874 u. Anatomiemenschl. Embryonen. Leipzig 18801883. Heft IIII.

Dotterblase und Allantois.

Schultze: Das Nabelbläschen, ein constantes Gebilde in d. Nachgeburt.Leipzig 1861. Hecker: Persistenz eines d. Nabelbläschenkreislauf angehören-den Gefässes. Klinik d. Geburtskunde 1861. p. 53 u. Bd. IL 1864. p. 16. Hart-mann: Arch. f. Gyn. Bd. I. 1870. p. 163. Kleinwächter: Ibid. Bd. X. p. 238.

Ahlfeld: Die Allantois etc. Ibid. Bd. X. G aas er: Beiträge zur Entwick-lung der Allantois etc. Frankfurt 1874.

Decidua, Chorion und Placenta.

Friedländer, Karl: Physiologisch-anatom. Untersuchungen über d. Uterus.Leipzig 1870.Winkler siehe oben. Kundrat u. Engelmann: Strickersmed. Jahrb. p. 145. Wien 1873. Leopold: Arch. f. Gyn. Bd. XI. XH. p. 248.Hegar: M. f. G. Bd. 21. Supplementheft. p. 1. 1863. Dohrn: M. f. G. Bd. 26.p. 119. M. f. G. Bd. 29. p. 1. 1867. Jassinky: Virch. Arch. Bd. 40. p. 341.

Hegar u. Maier: Virch. Arch. Bd. 52. p. 161. Langhans, Th.: Arch.f. G. Bd. I. p. 317. Bd. VIII. p. 287 und Arch. f. Anat. 1878. p. 1. Reitz:Stricker's Handb. d. Lehre v. d. Geweben. V. Leipzig 1870. Hennig: Schmidt'sJahrb. Bd. 160. p. 188. Literaturübersicht u. Besprechung d. neuesten Arbeitenüber Anat., Physiol. u. Path. d. Placenta. C. Hennig: Studien über den Bauder menschlichen Placenta. Leipzig 1872. Turner: Lectures on the comparativeAnatomy of the Placenta. I. Edinb. 1876. Reichert: Verh. d. Berliner Acad.d. Wiss. 1873. Berlin 1874. p. 1. Orth: Z. f. G. u. G. Bd. IL p. 9, ist wieKölliker, Reitz u. A. zu dem Resultat gekommen, dass die Chorionzotten ihreneigenen epithelialen Mantel tragen, aber nur diesen und keinen mütterlichenUeberzug, ferner dass bei Zottenverzweigungen zunächst vom Epithel hohle Aus-wüchse gebildet werden, in welche das Bindegewebe und die Blutgefässe nach-rücken. - Blacher: Arch. f. Gyn. Bd. X. p. 459. 1876 u. Bd. XIV. p. 121. 1879,entwickelt vielfach abweichende Anschauungen: das schwammige Gewebe derDecidua vera soll ein Product von Venenerweiterungen, nicht erweiterter Drüsensein. Der Mantel der Chorionzotten wird vom Autor nur als Endothel der Venenbetrachtet, Epithelzellen fand er an denselben nicht. Waldeyer: Sitzungs-berichte der k. preuss. Akad. d. Wissenschaften, Berlin, 3. Febr. 1887. RaissaNitabuch: Beitr. z. Kenntn. d. menschl. Plac. D. i. Bern 1887.

Der nächste Vorgang nach der Befruchtung ist dieFurchung des Eies. Den Vorgang selbst können wir zwar beiden Säugethieren niemals sehen, aber doch das Product des Vorganges,also das gefurchte Ei. Dieses letztere ist uns Zeuge, wie sich dieFurchung vollzieht.