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Anatomie des Eierstockes
Die Schwangerschaft beginnt durch die Befruchtung, d. h. durchdas Zusammentreffen einer Samenzelle mit einem Ei.
Um die hier sich abspielenden Vorgänge verstehen zu können,ist die genaue Kenntniss der Anatomie von Eierstock und Ei und diephysiologische Würdigung der Ovulation und der Menstruation un-erlässlich.
Anatomie des Eierstockes und Eies.
Im Eierstock sitzen die Eier in bestimmten Hüllen, den Graaf-schen Follikeln, und auch hier nicht frei und einzeln, sondern in einenHaufen von Zellen, den Cumulus oder Discus proligerus, eingebettet(Keimhügel oder Keimscheibe). Das menschliche Ei, für sich betrachtet,
Fig. 1.
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Die Gebärmutter von hinten gesehen, mit Eierstock und darin vier Graafsche Follikel, über dem-selben der Nebeneierstock, der Eileiter mit dem Fransenende und die die Verbindung zwischenEileiter und Eierstock darstellende Fimbria ovarica. F.o.
zeigt eine stärkere Wand von keil- resp. kegelförmig gestellten Zellen— die Zona pellucida, den Dotter — Vitellus, das Keimbläschen —Vesicula germinativa und den Keimfleck — Macula germinativa. Das-selbe misst 0,22—0,27 mm im Durchmesser. Der Graafsche Follikelenthält ausser dem Zellenhaufen, der das Ei umgibt, noch mehr oderweniger Flüssigkeit, den Liquor folliculi. Seine Wand ist eine zwei-fache, eine bindegewebige Hülle, die Theca foll., und eine die Innen-seite ringsum auskleidende, einschichtige Zellenlage, die Membranagranulosa. Die Theca folliculi ist eigentlich nur das vom wachsendenEibläschen auseinandergetriebene Stroma des Eierstocks. Niemals sind