Sechszehnter Abschnitt.118in Elberfeld kauft in Genua 250 Pfund Seide,45) Pdas Pfund zu 20 Lire. Die Valuta ward auf Augsburg ge-zogen, pr. Gulden zu 61 ¼ Soldi. Für Provision wird 1proc. bezahlt, die Kosten überhaupt betrugen 10 proc. Elber-feld remittirt den Betrag auf Augsburg im Kurſe zu 104.a) Wie viel kostet demnach 1 Pfund Seide in Elberfeld? b)Wie viel macht der ganze Betrag in preuß. Cour.? (141 Pfundin Genua = 100 Pfund in Amsterdam, 100 Pfund in Am-ſterdam = 106 Pfund in Elberfeld.)46) A in Hamburg sendet 1200 Pistolen zu 10 Mark 12Schillinge nach Berlin, wo sie mit 12 ½ proc. Agio verkauftwerden und zieht den Betrag zu 150 wieder ein. HamburgerSpesen betragen 1 proc. und Berliner Spesen 1 proc. Wieviel hat A bei diesem Wechselgeschäft gewonnen oder verloren?47) B in Leipzig kauft Berliner Briefe zu 104, sendetdiese nach Hamburg, wo sie im Kurse zu 152 verkauft werden.Für den Betrag nimmt er daselbst Wiener Briefe zu 147½Thaler cour. (für 300 Mark), schickt diese nach Wien, wo ersie für Leipziger Briefe im Kurse zu 102 ½ (102 ½ WienerThaler für 100 Leipziger Thaler) eintauscht; wie viel wirdbei diesem Wechselhandel gewonnen oder verloren, wenn 1¼proc. Spesen überhaupt gerechnet werden?48) Berlin kauft Leipziger Briefe zu 104, verkauft diesein Hamburg zu 150. Er nimmt für diese Valuta holl. Briefezu 35 und läßt sich von Amsterdam Dukaten zu 57/10 Florinzurückschicken, welche in Berlin zu 3⅛ Thaler stehen. Wennnun für Spesen 1 proc. gerechnet wird, wie viel wird dannBerlin gewinnen oder verlieren49) Im Jahr 1473 hatten Kaiser Friedrich III. und derHerzog von Burgund, Karl der Kühne, eine Zusammenkunftin Trier. Der Herzog trug, so erzählt man, über seinem ver-goldeten Kuiraß ein köstliches, mit vielen Edelsteinen besetztesMäntlein, dessen Werth man über 80000 Goldgulden schätzte.Des Herzogs Tafel kostete täglich 800 Gulden. Wenn mannun den Werth des Goldgulden nach dem Reichstagsbeschlußvon 1438 bestimmt, nach welchem 80 12/19 Stück auf eine feineMark gingen und man von den Silbergulden 8 auf eine feineMark rechnet, wie viel betragen dann diese angegebenen Sum-men in unserm Gelde? (1 Berliner Thaler = 1¾ Gulden.)50) Die rheinischen Goldgulden von 1433 wogen 71½
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