90Vierzehnter Abschnitt.Provision und Courtage 1 proc. betragen, so erhalte ich statt100 Thl. nur 99. Will ich mich von der Richtigkeit derübersandten Summe überzeugen, so berechne ich diese nach demVerhältniß 99: 100, da sich dann meine Forderung in Xwieder ergeben muß. Der dritte Fall c. kann auf folgendeWeise Statt finden. Ich habe in Berlin zu bezahlen undgebe dem Herrn N in Leipzig den Auftrag, diesen Betragdorthin zu übermachen. N rechnet dabei für sich 1 proc.Provision, und ich werde ihm daher für jede 100 Thl., welcheer für mich in Berlin bezahlt hat, 101 bezahlen müssen.Brächte er mir nun nachher etwa 1010 Thl. in Rechnung,so könnte ich nach dem Verhältniß 101: 100 = 1010: x er-fahren, wie viel er in Berlin für mich bezahlt hat. Inmehreren andern Fällen können diese vier Verhältnisse a., b.c., d. ihre Anwendung finden.Bei Waarenberechnungen werden die Kosten beim Einkaufzu 100 gezählt und beim Verkauf von 100 abgezogen. InWechſelberechnungen werden die Koſten beim Remittiren aufBei100 und beim Trassiren unter oder in 100 gerechnet.Commissionsrechnungen zählt man alle Kosten zu der Ein-kaufssumme und rechnet dann von dieser die Provision; beimVerkauf aber rechnet der Commissionair die Provision vonder Verkaufssumme.18) Wie viel Thaler und Silbergroschen gilta. ein 10 Guldenstück in Amsterdam?127b. ein Girothaler in Augsburg? (100 Girothlr.Thl. cour. oder im 20Guldenfuß.)c. 1 Reichsthaler in Gold in Bremend. 1 Mark banco in Hamburg?e. 1 Guinee zu 21 Schill. Sterl. in London?f. 1 Napoleond'or zu 20 Francs?g. 1 Species= oder Konv. Thaler zu 2 Gulden in Wien?19) A in Elberfeld hat für einen Kaufmann in Frank-reich 590 preuß. Thaler eingenommen. Er remittirt diesenWieBetrag durch Wechsel auf Paris im Kurse zu 81 ⅔.viel Francs beträgt diese Wechselsumme, wenn ⅓ proc. Spe-sen (Kosten) gerechnet wird?20) M in Köln hat in Bordeaux 4500 Francs zu be-zahlen. Er kauft für diesen Betrag einen holl. Wechsel. Wieviel Thl. preuß. Cour. wird M dafür bezahlen müssen, wenn
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