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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
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49Zuletzt kam eine handfeste Schaar mit Mordkeulen,Stechflegeln, Morgensternen und Wurfhämmern. Diesenvoraus schritt Gert, eine schwere Mordkeule in derHand, die über und über mit scharfen Messerkanten,Spitzen und Haken besetzt war, so daß der bloße Anblickschon ein Grausen einjagte.Eberhard ritt Allen voraus, die stärksten Ritterum eine Kopflänge überragend.Als sie auf dem Kampfplatze ankamen, hatte dereiserne Tanz bereits begonnen und mancher wackre Kämpelag schon in seinem Blute am Boden.Limburg stand auf dem rechten Flügel und machtemit den langen Lanzen blutige Arbeit, indeß auf demlinken ein Theil der Hülfsvölker seine Speere in dieLothringischen Reihen bohrte. Im Centrum warf Adolphmit seinen Märkern einen gewaltigen Stoß des Feindeszurück. Der junge Adolph hielt neben seinem Vater.als ein französischer Ritter auf den Grafen zusprengteAdolph legte die Lanze ein, gab seinem Pferde dieSporen und wandte den Stoß ab, indem er ihn aufseine eigne Brust lenkte. Die Lanzen trafen beider-seitig auf die Harnische und hielten mit den eisernenSpitzen fest, sie bogen sich unter dem Drucke der Ritter,aber keiner wankte im Sattel. Da ließen beide die