Druckschrift 
Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
Seite
47
Einzelbild herunterladen
 

47An den Sporen und den Panzerkleidern konnteman da gut erkennen, welche von den Reitern Knappenund welche Ritter waren; denn die Sporen der letzternund die Verzierungen an Helm und Rüstung warenvon Gold, während die erstern, dem Brauche und denRittersatzungen gemäß, nur Silber trugen.In der eisernen Reihe der Ritter glänzten diebesten des bergischen Landes. Da waren die Hohen-limburg, die Limburg=Stirum, die Hardenberg, Elberfeld,Witten, Spiegel zum Deſenberg, Falkenſtein, Rennen-berg, Bergheim, Hohlfels, Kuck, Angerode, die Nessel-rode, von der Horst, Hall, Winkelhausen, Schinker, Röde,Steil und wie die Edeln alle heißen mochten imGanzen an die Dreihundert.Hinter ihnen kamen die Fußleute, aus Freien,Hörigen und Freigelassnen zusammengesetzt; die erstees auf der äußersten Grenze der drei Bisthümer Toul,Besancon und Langres, zwischen dem Herzogthum Lothringen,den Grafschaften Champagne und Burgund. Selbst dieGebäulichkeiten sollen auf dem Grunde verschiedener Bezirkegestanden haben, denn die Mönche speisten in Lothringenund schliefen in der Champagne. Der heilige Bernhard,dieser wunderbare Gottesmann, der von Citeaux aus Clair-vaux gründete, ist vielfach mit der Geschichte dieses Klostersverflochten.