VIIohne große Lücken ist. Dann aber hat auch das Volkkeinen Sinn und kein Verständniß für die wissenschaftlicheForm, wie sie hier kaum zu umgehen wäre, wenn maneine Gewähr für die Wahrheit der Angaben bringenwollte.Aber es hat ein Verständniß für Erzählungen inschlichter Form, und darunter liebt es diejenigen ammeisten, die auf einem geschichtlichen Boden ruhen.Meine Aufgabe kann also nur die sein, dem VolkeErzählungen in die Hand zu geben, aus denen es mitbegeistertem Gemüth die Thaten seiner Vorfahren erfährt,durch welches ihm seine Berge und Thäler, seine Klöster,Kirchen und Ruinen lebendig werden, durch welche ihmeine Ahnung des Werthes seines Landes wird. Gelingtmir dieses und ist dadurch der Boden vorbereitet, dannwird sich ein kundiger Lenker finden, der es mit derGeschichte in der Hand an den Born seiner Vorzeit, andie Wiege seiner Ahnen führt, von wo aus es seineGeschichte im Zusammenhange überschauen lernt.Man suche daher in diesen Erzählungen nicht diebergische Geschichte in strenger historischer Schärfe, son-
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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
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