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Oberdeutschemd eingedrungen ist, altnord. styfr, angelsächs.stif, ndl. stuf.
strunt 2072, ud. Wort, ndl. strout, frz. etron, ital. stronzo.
tantell na«, ein gleiches Substantivuni scheint weder imMhd. noch Nd. vorhanden zu sein. In den Wörterbüchernist nur taut, leeres Geschwätz, angegeben; im Teuthonistaaber ist ein Verbum tantelen, rixari, objurgari verzeichnet,dass diesem Subst. sehr nahe steht.
trossen i2iH aus mittellat. trossare.
Lexer, der das Wort nur aus nid. Quellen nachweisenkann, fügt hinzu: nd. torsen; diese Form ist jedoch im mnd.Wb. nicht belegt; trossen begegnet uns dort nur einmal, aberan einer Stelle, an welcher Lübben noch die Conjectur ge-tröstet für möglich hält.
umbtrint oos, ein nd. Wort. Mnd. trent, die Rundung,wohl verwandt mit dem ahd. tronnilon (vergl. Schade, Altd.Wb. 953) mhd. trendein, sich drehen; trondel, Kugel, Kreisel;ags. trondel, Kugel, ndl. ommetrent, omtrent.
untlucken 3 778j misslingen, im nd. Wb. das Wort unluckenan zwei Stellen, im mhd. Wb. nicht vorhanden.
vayck 821 (mit Fach zusammenhängend) nd. Wort.
foll i7o nd., provenz. feil, altfrz. feil, ags. feil.
veyligen ean, sicheres Geleit geben, nd.
fenijn 26.1g, aus lat. venenum, ein in mfr., mnd., nl. Schrif-ten sehr häufig vorkommendes Wort, besonders in der übei-tragenen Bedeutung Bosheit.
vervanc 272», Nachtheil, nd. Wort, das auch in Mittel-deutschland eingedrungen ist.
zweyvart 2066, .Zwist, weder im mhd., noch nd. Wb. bezeugt.
bekarmen 027, sehr häufig im Mfr., Ndfr. und Mnd. ags.cyrman.
claret 676 = tuba acuta ist aus Wierstraat noch den Stel-len, die Hildebrand DWb. V 1001 anführt, noch hinzuzufügen.
bolwercken 510. Ein solches Verbum im mhd. Wb. nichtvorhanden, im mnd. Wb. einmal angeführt aus dem Jahre1447, vergl. Grimm DW. II 231.
In Instrumenten sos haben wir einen den frühesten Belegedes Wortes in dem Sinne von Werkzeug, bes. Kriegswerkzeug,