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kannte. andrifft u»r,, gewoent u-?, hoeghde 739.1120, vuld(= vüllede) 3 ] 4 , sterckt 2352-
Auch andere Denkmäler, die in dieser Gegend ent-standen sind, zeigen deutlich die Tendenz, die alten Bildungenfestzuhalten und die überkommenen noch zu vermehren. AusKoelhoffs Chon.: III 930 an abdragt, Verhandlung, II 522 nmenichde, 424 24 meuehte, 173 liitzde, 423 8 gebirgde, 325 14kurtzde, III 684 20 sterfde, 900 s krenkde, II 330 30 gebeinte,413 17 leifde.
Aus den cöln. Schriften (der Seelen trost) die Pfeifferin Frommanns Mundarten herausgegeben hat: 1 1 43s hoeghde,
II 292 hitzde, II 451 schoinde, II 310 dickde, sn duifde (Tiefe),44 liefde, 4« schoinde (Scham), 452 smaiclit (Schmach), 434 ge-brechte, 435 genoichde.
Mehr Beispiele in den altdeutsch. Neujahrsblättern vonBirlinger und Crecelius S. 127.
Eine andere Eigenthümlichkeit, die auch besonders aufmfr. Gebiete auftaucht, ist die Verwendung des Suffixes verstatt des gemeindeutschen er. Aus Wierstraat: verbeiden 302(erwarten), verhevongh ena, Erhebung, verloessen 2»», neben er-loesongh 2(m, 2021; verwachten 2714, erwarten, verwend 1323, erwähnt,verzellen oft etc.
Aus Koelhoffs Chronik: II 287 15 verheven, erheben;28824 verhoegen, erhöhen; 457 35 verloschen, erlöschen;392 12 vernuwenj erneuen; 294 24 verwaren, erfahren; III 794 4verzellen, erzählen; 794 35 verluchten, erleuchten. Frommann
III es verluchter, verluchten, vermorden oft, IHsnr. verkrie-gen, erlangen; verbellten, erleichtern; vervaeren, erschrecken;verwerven, erwerben; vervullen, erfüllen u. s. w.
Aus den Altd. Neujahrsbl. S. 117 ff.: vernedern, ernie-drigen; verweoken, erwecken; verluichtung, Erleuchtung etc.
Leicht Hessen sieh aus Cölner Schriften die Anzahl derBelege noch vermehren, aber aus den angeführten Stellenwird man zur Genüge ersehen, dass das Auftreten von verkein seltenes ist.
Die Verba thun und machen in Verbindung mit einemnominalen Objecte haben einen eigentümlichen, einanderentgegengesetzten Entwickelungsgang in der Sprachgeschichte