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Aus einem Liede vom Jahre lf>93 (gedruckt in ZachersZtschr. J M7 ff .):
468 7 enhebbent, 17 enhebben, :l 5 enmakten, 469 a» enwaere.
Heutigen Tages ist das en aus der Schriftsprache in denNiederlanden verdrängt, erhalten aber ist es noch in verein-zelten Fällen im Flämischen (nach einer Mittheilung des HerrnProf. Hildebrand noch in Brügge).
Auch im Mittelfränkischen hat sich die alte Negationen lange erhalten.
Im Folgenden werde ich noch manches Mal GelegenheilLaben, auf Gedichte zu verweisen, die Schade unter demNamen geistliche Gedichte des XIV und XV. Jahrh. vomNiederrhein herausgegeben hat. Da nun dieser Ausdrucknicht bestimmt genug ist (die Mundarten des Niederrheins sindzum Theil ndfr., zum Theil mittelfränk.), so möge hier einekurze Bemerkung über den genaueren Dialect der in Betrachtkommenden Dichtungen Anseimus boieh, Schade S. '2:!'.) ff.,Sibyllen boieh, „ „ 293 ff.
dat Liden der hilger Machabeen ,, ,, 363 ff.
Platz linden.
Anseimus boieh ist auf mfr. Boden, nicht weit von derndfr. Sprachgrenze entstanden. Jn der Kegel ist die alteTennis erhalten, aber daneben Zeile 31 sach: sprach, 329sprach: dach, 825 dröch (=trug): doch (= Tuch), 1145 lös:schöz; dass wir einen Grenzdialect vor uns haben, beweistauch das Schwanken des persönlichen ungeschlechtigen Prono-mens mer: sper noo, rieh: mich 010, mi: si (= sih), ml: bi 394.
Sibyllen boieh. Auch dieses Gedicht ist seiner Abstam-mung nach mfr. Jn der Regel allerdings nd. Consonanten-bestand aufweisend, bietet es uns auch verschobene Tenues indaz: was si, las, 171, 821 i brach: Bach 95, lös: gröz bib, daz: Mes-sias 637, daz: Helias eis.
Gleichfalls mfr. ist d. Liden d. h. Machal. lös: gros 74,was: naz 245, swach: dach 370, dach: sprach 597; daneben dieunverschobenen Formen.
Diese Gedichte nun, die theils dem Schlüsse des XIV.,theils dem XV. Jahrh. angehören, zeigen sehr oft das en.
Anseimus boieh Zeile 3a inforte (enfürchtete), ,-,2 enweiz,