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3. fragend = wannhör. belg. VI I lofl
wanueer wildi mi troosten?Aehnlich hör. belg. VII ]2S , Rein. hist. 5876, f)i). r >:!,7043, 7330.
Die Behauptung Lübbens im ml. Wb. V 59«: „Jetzt mirnoch als Fragepartikel und Conjunction (quando) gebräuchlich"ist nicht ganz richtig.
Ebenso wie im Mnd. kommt das Wort auf dem vonMünster südlich gelegenen niederdeutschem Gebiete noch indem Sinne zu irgend einer Zeit vor. In diesem Falle trägtes den Ton auf der ersten Silbe.
vanär kömstu? wann kommst du
he mot doch es vähär kommen
er liinss doch einmal zu irgend einer Zeit kommen
Anmerkung /.u den Temporalsätzen. Auch der dass-Satzin 828 31:
ldt duyrden over sess wecken lanckbylch hedt mans wayll verdrossendat sy schlissen vur ind binden,
(der mit dass eingeleitet ist) wird wohl nicht als abhängigvon verdriessen, sondern von Ldt duyrden, wie 1251 r,->
Meer dan vunffundzwentzich wcclienduysdent, dat man äff moyst brechen
aufzufassen sein. Aehnliche Temporalsätze sind auch im Mhd.nicht selten.
Conditionalsätze.
Das Band, das den Bedingungssatz mit seinem Haupt-satze verknüpft, kann verschiedener Art sein:
1. Weder Hauptsatz noch Nebensatz enthalten Partikeln,welche nachdrücklich auf ein conditionales Verhältniss der
beiden Sätze hinweisen.
1551/52 ind wer dat oach also geschiet
hcd Nuyssz bracht in groys verdriet.
2273/74 bed man do donrekruyt gehat
wer gekeret mii sehyessen dat.