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Das Wahrscheinliche ist, dass die nachschlagenden Vocale dieLänge des vorhergehenden haben andeuten sollen.
Auch bei den Consonanten herrscht Häufung und Zu-sammensetzung:
loefl'ü, schriff'ten ii; marschalck 82 , werckiao; sloyssz 25,N11VSSZ7; tzor -xi , tzijt : !a ; karllsg, pijllxos! landtgreef wa,daygli72, printz und prynts 557. Als Schriftzeichen für dieDental-Tenuis sowohl wie für die -Media dient th.
Für t: ther m, tho «53, 46» «eben häufigerem to.„ d: dhor
„ v und f wechseln: vrauweneu, frauwen eia-,, y ,, j ,, yemerlich 830j jemerlich 5«.
„ q „ qw „ quaed«9, qwaydt 23ns-
Bevor wir zur Darstellung der Qualität der einzelnenLaute übergehen, mögen noch einige Vorbemerkungen überdie Quantität der Vocale hier ihren Platz finden. Schon inden ältesten niederrhein. Gedichten zeigt sich die Neigungden zweisilbig stumpfen Reim in einen klingenden Keim zuverwandeln (cf. Braune bei Zacher IV 204 f.), natürlich in derWeise, dass der kurze Stammvocal verlängert wird. DieTendenz der Accentverlängorung hat nun bei Wierstraat schongrössere Fortsehritte gemacht, wie die zahlreichen Reime vonä auf ursp. ä, e auf e, selten i auf i, u auf ü beweisen.
traeden : waden is», staden: genaeden 21102» alsamen: namen:amen Sias, schar: dar 194 etc., weren : kören m, borstweren:kören 270, herden: ermeerden 2 M5; wir: saphir 2:1:111, wi :-vrij 27011.wi: schrij 2030; kuren: trnren 571, kuren: üren 2439: müren 24411.
Unter Einfluss eines nachfolgenden r dehnt sich daskurze a gern zu langem: gehoirt: port^e, gehoirt: mort sai,gehoirt: ort 1073, rijnport: zostoert 1733. Für diese Dehnungund gegen die Annahme unreiner Reime oder Kürzung derlangen Vocale zeugen die lebenden md. Mundarten, die langenVoeal anstatt des urspr. kurzen haben.
Sodann sind aber auch Kürzungen alter Längen vor eh,nt, nd nicht selten: lucht: gesucht lgos, unden: stunden 2117,stunden: wunden 15211 etc.