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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
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465
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XCIX SCHWÄBISCHE TRAUFORMEL 465

Wortlaute gemäfs am liebsten möchte, das ganze eigen des mannesals wiileni betrachten dürfen? das 'gesamte bewegliche und unbeweglichevermögen ist das noch lange nicht, und auch von einem milbesilzealler guter des bräuligams darf man nicht mit Wackernagel aao. sprechen.

G ERFURTER JUDENEID. 625

A. Originalurkunde im k. Staatsarchiv zu Magdeburg, 'das aufser-gewöhnlich grofse an der Urkunde mit rot-, grün- und gelbseidenenschnüren befestigte sieget der sladt Erfurt trägt die Umschrift erfordiafidelis est filia. mogontine. sedis. scs martinvs. die auf pergamenlin unverkennbarer eigentlicher mönchsschrifl des Zeitalters geschriebeneUrkunde ist von der gröfse eines mäßigen quartblattes und enthält drei-zehn zeilen. um die ganze schrift dieser schön erhaltenen Urkunde gehteine viereckige dicke goldene, rot geränderte einfassung, und ebenso sinddie acht in der Urkunde vorkommenden Initialbuchstaben mit golde ge-malt und rot eingefassl. zu bemerken ist noch, dass der endbuchslabe iin der Urkunde immer über sich ein ' hat' Höfer. HAErhard all-

gemeine thüringische Vaterlandskunde 1 (Erfurt 1822), 192 'das ältesteschriftliche denkmal der leuischen spräche, im k. archive zu Erfurt'.

LFHöfer in Dorows denkmälern alter spräche und kunst 1, 2 (1824),ixxi. derselbe auswahl der ältesten Urkunden deutscher spräche imarvhiv zu Berlin (1835) s. 3. hier nach einer abschrifl Jaffe's.

B eingetragen um das jähr 1360 auf s. 2 des circa 1350 ange-legten stalulenbuchs von Nordhausen, bekannt gemacht von EGFörstemannin denneuen mitteilungen aus dem gebiet historisch-antiquarischer forschungen3, 4 (Halle 1837) s. 64. C cod. Land. misc. 741 zu Oxford, XlVjh.,

hl. 35 b zwei judeneide, welche einen teil bilden 'des in der hs. derCulmer handfeste und dem Sachsenspiegel voraufgehenden Magdeburgerrechts', mitgeteilt von ESievers. D ms. boruss. fol. 240 der k. bib-liolhek zu Berlin, XV jh., beschrieben von Homeyer die deutschen rechls-Itucher s. 71 nr. 60, enthält ua. ein weichbildrechl in 100 capileln, vonwelchen diejenigen, deren quelle sich nicht nachweisen liefs, in Wasser-schiebens samlung deutscher rechtsquellen 1 (Giefsen 1860), 125127abgedruckt sind, darunter als cap. 98100 die gleichen beiden juden-eide wie in C. nur der zweite derselben (in C unter der ÜberschriftRem iurameritum) ist hier gemeint, über den ersten s. den excurs. aus

BCD wurde übrigens in der reget nur notiert, was nicht orthographischeoder mundartliche abweichung ist.

2 nehmen wir die lesarl von CD (erde) an, so lässl sich die ganzeUrkunde ohne Schwierigkeit in versen von vier Hebungen lesen, reimezeigen sich 1 sculdegil: unscliuldie, 2.3 gras: was, 7 vingeren: tabelen,10 Cuonrai: hat. 5 4 reg. c. 5. 8 vgl. Ihio dät udgl. bei Otfrid,

Kelle 2, 200; plur. tugent in Strickers frauenehre (zs. 7, 511. 513)

DENKMÄLER II. 30