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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
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463
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XCIX SCHWÄBISCHE TRAUFORMEL 463

zur deutschen sprach-, geschichls- und orlsforschung 3 (1862), 237. 238.

vn, ufi ist fast regelmäßig in der hs. geschrieben, die auch einigelängezeichen hat.

3 nimmt JGrimm gramm. 3, 302 für eine inlerjection nach, eugo gl. Mons.= ahd. gl. 1, 515, 58, indem er die Wortfolge desrelalivsalzes aufser acht lässl. Wackernagel glossar zum lesebuch (1839)dlxxvii erklärt 'hier, ausgelassen sehet', ich meine, das vor wA aus-gelassene seilet oder se wird vielmehr durch die darreichung des hand-schuhs vertreten, übersetzen können wir'womit', vgl. auch zs. .34, 281.

erweite 'verspreche, gelobe mit pfandselzung'. 9 chuorichen 'kuh-gehege' vgl. Wackernagel aao. cccxlii. cliuozal 'bestand an kühen

Wackernagel aao. 26 nmnladele für muntalde wie Adelrth und Alderth,nölgestadle und nölgestahle (WGrimm zu Athis E 76); aus muutwaldewie Otacher aus öt wacher: Wackernagel aao. s. cccxcm.

Die wichtigsten documenle zur erläuterung des vorliegenden denk-mals, welches gemäfs den ausführungen von USohm das recht der ehe-schliefsung (1875) s. 101 103 nicht mehr als 'verlöbnis' bezeichnetwurde, sind in bezug auf die form des Verlöbnisses (z. 122) undder eheschliefsung (z. 2329) A die formel zu ed. Roth. 182, B dieformet zu ed. Roth. 195, C die langobardische nolarialsformel 16, D dieangelsächsische Verlobung. ABC findet man jetzt am besten gedruckt inden MG. LL. 4, 333. 341. 599, D bei RSchröder geschickte des ehe-lichen gülerrechts in Deutschland 1 (1863) s. 181 f. und bei Sohm aao.s. 315//". was wir hier als wesentlich erkennen, zeigt sich auch dort:die pfandselzung (oder bürgenslellung) für die Zahlung des munlschalzes,die ausferligung des libellus dolis (die man sich zwischen z. 22 und 23vollzogen denken muss, da in z. 21 nach dem Schreiber canzelare ver-langl ivird und in z. 23 ff. der muniwall die pfander zurückgibt), dieÜbergabe der braut cum omnibus rebus mobilibus et inmobilibus seu familiisquae ad eara per legem pertinent dieser oder ein ähnlicher zusalz istin z. 26 offenbar nur vergessen oder als selbstverständlich weggelassendurch den muntwall (vgl. Wackernagel zs. 2, 549; EFriedberg in DovesZeitschrift für kirchenrecht 1, 368 ff.) an den bräutigam ad legilimamuxorem ad habendum (B. unde habe sime z. 29). gleichzeitig über-reicht er demselben ein schwerl als symbol der gewall über leben und lad(RA. 167. vgl. 426. 427. 431. myth. 281 anm.) und aufserdem Symbole dertradition: einenring (RA. 178), einendenar (RA. 180), einenhul (RAA48f);ferner einen mantel, sonst zeichen der adoplion (RA. 160/'.), aber hierdes mundiums, wie auch kniesetzen bei der Verlobung vorkam (RA. 433). zu dem ring am lieft des Schwertes vgl. Rudlieb 14 (Seiler 15), 63^".Sponsus at extraxil ensemve piramide tersit.Anulus in eapulo (Ixus fuit aureus ipso,Affert quem sponsae sponsus, dicebal et ad se'Anulus ut digitum circum capil undique lotum, 624

Sic tibi stringo fidem firmam vel perpelualem,Hanc servare mihi debes aul decapilari'.