XCII1 ALEMANNISCHER GLAUBE Hfl» BEICHTE 449
von anfang an auch das zurücktreten der beichte herausstellt, einigesmuss hier doch aus ungefährer kennlnis anderer formein erklärt werden;so ebungewaltig unt ebunewig z. 22, vgl. Honorius (exe. zu XCVIII) co-aeternus el compotenlialis, und z. 26. 27, vgl. XCVI, 14—17. dazukommt weniges eigne oder mir sonst unbekannte: s. 16 zer erde [viel-leicht complicalion mit zer erden hevolhen, vgl. im excurs zu XCV11 diefässung der Linzer hs. Cc. II. 2 und nr. 8. 10 in Schönbachs alld. pre-digten 1]; i. 16 f. unt dar inne bis nacht; z. 19 unt sfnen guolen friundin;z. 21 unt bis uuärent.
XCIV BENEDICTBEUBER GLAUBE UND BEICHTE II.
Cod. lat. 4552, Den. 52 (255) der k. bibliolhek in München, 306 6/.fol., Xl/XU jh. auf bl. 1' abschrift einer Schenkungsurkunde des domnusHeinricus de Landisberc an SUenediclus über sein praedium in Lein-husin: schliefst llacc onmia facta sunt in praesenlia domni Adilberli abbatisusw. bl. I 1 ' —306 lateinische homilien für alle sonn- und festläge desJahres, bl. 150 b , am ende einer läge, war ursprünglich freigebliebenund wurde zur auf Zeichnung unserer beichte benutzt, deren erste seileübrigens auch auf der leeren oberen hälfle des bl. l b rot eingetragensteht: Mit disinie globen | so gi ilic got und 6 ininer uröwen. JChvArelinbeitrage 1 (1803), 5, 81—84. UJDocen einige denkmäler (1825)
«.7.8. HFMafsmann abschw. (1839) nr. 24. KRolh denkmähler
(1840) s. 34. 36. PPiper die Schriften Nolkers 3 (1883) ä. v —vir.
auf die grofsen anfangsbuchslaben der hs. habe ich wenig rück-sichl genommen, auch nicht angegeben, wenn einzelne buchslaben über-geschrieben sind, uo ist bis auf bore z. 31 regelmäfsig durch ö be-zeichnet.
1 das erste unde dürfte misversländnis eines lateinischen et sein,vgl. die beichte des Honorius im exe. zu XCVI. 8 gel'runieto: 25 ge-wfsoto; 17. 22 goto, 11 zorno. vgl. zu XVII, 1. 24, aber auch zu 4,der daliv koto wird durch die beiden hier vorliegenden beispiele ge-schützt, assimilalion der endung an den wurzelvocal scheint dabei imspiel, vgl. zu LXXI1 , 27. 16 so holt bis nie wart nob vermutlich inter-polalion, die conslruction setzt blofs geminnet voraus; die Verbindungvon boll wart gerade mit ebenerisien hat auch die Upsaler beichte Germ.31, 99, 25, vgl. den lexl des Honorius unten s. 614. 27 almabti-
gole] Weinhold alem. gramm. s. 255 anm. Haupt zu Lachmanns Walther78, 3. gen. 5313 Mafsmann abnable got = 75, 14 Hoffmann almaligot.vgl. armennesgen zu XXXIV, 12, 1. 2. als Übergangsform ist 32 almahti- 611gegote anzusehen. 31 alniabliugen ist keine form der wirklichen
spräche, sondern das wohl erklärliche almabtingote 29. XCV, 24 für al-mahting (vgl. Schilling für scbellign schelligen udgl. österr. weislümer 1,
DENKMÄLER 11. 2<J