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2 (1892) Anmerkungen
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448
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448 XCIII ALEMANNISCHER GLAUUE UND BEICHTE

wichtigsten von unserem texte li abweichenden lesarlen aufzuführen: 1 /.zirden euiiige. 2 ain skefcn (vgl. zu N d. i. Nolkers calechismus z. 32)

liümele (vgl. A). 3 gskcfdo gsichl und ongesicht. sin aine son.

5 benante. 6 /'. von dem haligo grosse goles hotte kabriel. 8 magende,wäre gott und wäre mensch (vgl. XC, 12/'.). 10 geduchelt. 11 von

de Cromo Johanse. 1119 entrachten uuar van sine geminde jonger

Judas. Ick keloue das ye (so immer für he) gehoiulen wahr von dii Judagespote . gespuuen . gehalse sterckt (gehalseslekkt Mafsmann. vgl. XC, 23.XC1, 49. XCV111, 9). Ich keloue das ye kenolhafftalt uuart pi pontion pi-laten (N 38 mit varr.) unde hi imo gestachelt (aus gestillter: zu N 41)an das querholtt gehanck daran erslarue sein menscheitt unde niet de golt-heitt met wundening ye war von de querholtt genomen zu erde hegrauen.doin lacke dry dag und dry nacht. Ick keloue das ye nach de dry tagund nach von tolte erstanlte wäre gott und wäre mensch und erschinnesein gemeinde und freunte. 20 virgosten (vgl. A). 21 menge de

sin uuar. 22 zeswüne gotes sins. 23 in dannan fehlt. an de

leste dach: darnach fehlt ze wie in A. 24 f. göttlich alelichimi gesa-menunga ond zu hauen gemeine alle haiigen (vgl. N 54. hl f. mit varr.).

25 belassung. 26 /'. und noch de leben ein euuig leuen.

29 ond mit gedencke noch mehre. UelfT mir gott, das tuon ick keuuero(N 62) etc. das ganze zeigt sich als eine erweilerung unseres lexles B(die wenigen näheren Übereinstimmungen mit A sind zufällig oder durchmitlelglieder veranlasst), zu welcher nächst eignen schlechten erfindungender vadianische lexl von Nolkers symb. aposl. und eine andere mit deralten Wessobrunner wesentlich übereinstimmende glaubensformel dasmalerial hergaben, die greuliche enlslellung der spräche beruht größten-teils auf rohester Elsässer mundarl, vielleicht mit besonderer Hinneigungzum niederdeutschen: wenigstens finde ich in Weinholds alemannischergrammalik kein he, vollends ye, für er. doch entspricht auch sonst nichtalles Weinholds angaben, zb. darsalbe harn (für hern herren) gegen alem.gramm. § 112 s. 92. einiges wie undlo gskcfdo mag aus einem strebennach vermeintlicher allerlümlichkeil hervorgegangen sein, ist dies viel-filOleichl 'allslra/sburgisches pfarrerde'itsch' (Alsatia 1862 64 s. 180)?von solchem streben ist auch das vorliegende alemannische, etwa ausdein XlVj'/t. stammende denkmal nicht frei, wenigstens teufall in 11 z. 1und himelo z. 20, hilmelo z. 2 in A wird man so aufzufassen haben,die formet ist im wesentlichen hervorgegangen aus einer combinaliondes dritten Sangaller glaubens (XCII) mit dem Ambraser (XC). darauserklärt sich die auslassung der Höllenfahrt, die in beiden an verschie-denen stellen steht: vgl. zu XXXI, 19. dass ihm jener unmittelbar vor-lag, ergibt sich schon aus hilmelo (vgl. hilmil XCII, 12) und dem seltenengeerndol (ahd. gl. 1, 725, 39 evangelizans, arintonte). fast wörtlich darausist die verkümmerte beichte, die sich an den glauben anschliefst, ent-nommen; mithin auch darnach der fehlende schluss zu ergänzen, dieVermutung, das vorliegende stück stamme aus SGallen, erhält hierdurcheine bedeutende stütze, da sich nun ein gewisser Zusammenhang sämt-licher SGaller glaubens formein (vgl. exe. zu XCII und LXXX1X) und darin