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jenigen, welche fremde handlangen zum übel auslegen, man kann 'ladel-sucht' übersetzen. incihtigi 'zelolypia Graff b, 588. 146 leilsauiungaist ohne zweifei dasselbe, was leilsamida 'abominalio' Graff 2, 17 4.149 virtriuwida kann natürlich nicht 'vertrauen, muss vielmehr dentnangel des Vertrauens bedeuten, also dasselbe was urlriuwiJa zurtriuwida'suspicio' Graff 5, 468. 150 blandini (inblandini W): die etymologie
führt nicht auf die übertragene bedeulung, welche hier gegolten habenmuss; nur wird es nicht die des mhd. enblanden sein, vielmehr ist manneben weilimuotigi versucht, die 'mischung' als 'Wechsel' aufzufassen unddemgemäfs die bedeulung 'wankelmul' anzunehmen. 157 unundirscei-
dunge] vgl. 221. 222. über den begriff der mittelalterlichen discretioVogel Ralherius s. 28. 2'J. 159 ungileret] vgl. Notker Haltemer 2, 74 b
non fraudasti cum, unde habest fmo unbenömeu; 364" unde habe uner-gezzeti alles siues loncs; 444 a uuanda der habet sie ungelirnet der sie netuot. 161 gähünga 'Übereilung'? 162 unere 'iniuria' Graff 1, 444.
164 bliüwatun: vgl. weliselät marterät (gramm. 2, 252) zwivelät villatscellät screiät (Wiener Notker 143, 14; schraigal JHaupl hohes lied 39,13)geliehsät und andere bei Hahn mhd. gramm. 2, 31, Weinhold mhd.gramm. 2 § 265. im mhd. sämtlich starke feminina, aber ahd. lillala{Graf}' 3, 471) auch schwach, es ist wohl die romanische eudung -ata(Diez gramm. 2 3 , 358) ins deutsche übertragen und mit deutschen stammenverbunden wie später -ie. 168. (181) ungimeinsami 'ungeselligkeil'?
169. 170 was mit äbgötgöbide und heidinsceTle speciell gemeint ist,Cüi zeigt ihre aufzählung an dieser stelle. 171 harmilsame] wahrschein-
lich 'Schädigung', denn die bedeulung 'calumniari', die Graff 4, 1033für liairaison und harmjan belegt , würde hier nicht passen [mit Schadeim wb. I 2 , 273 b ist härmisale zu lesen]. 172 virzAdilinne] die länge
des slammvocals habe ich nach gl. Hrab. p. 962 a — ahd. gl. 1, 119, 29cyenles, zaaillonle; Tnugdalus 53, 12 f. zadel: nadel [richtiger bietet jelzlA Wagner nach Sprengers eonjeclur v. 1033 /'. zagel : nagel]; kehr. 511, 7wären : zädel; j. Tit. 6116, 3 zädel: tädel mit JGrimm gramm. 1, 389.3, 508; Schmeller 4, 226; Graff 5, 639 angenommen, freilich ßndensich auch für die kürze, die Lachmann im Parzival, JGrimm gramm.2, 99, Jacobi bildung der nomina s. 38, das mhd. wb. 3, 833 ua. an-nehmen, beweisende reime: kröne 10512/'. zadel : tadel; Helmbrechl 847/'.zadele : euwadele. virzädelön heifsl ohne zweifei 'in mangel, in dürftig-keil bringen'; ähnlich wie bei Konrad von Ilaslau (jüngling 1132), wodas mhd. wb. mit recht erklärt 'vor mangel umkommen lassen.174 pfräginüngo] offenbar synonym mit bitwungiuheit (vgl. über betwungenHaupt zu MSF. 16, 14), durch beide wird die Verstimmung, die be-drängnis des gemüles ausgedrückt, in welche den habsüchtigen seine'sündhaften wünsche versetzen, vgl. diu belwungeniste phragina XXX, 132.über den rätselhaften, stamm pragn prang, dessen bedeülungen indes sämt-lich auf den begriff der schranke zurückzugehen scheinen, s. Schmellerl\ 454. 812. urgebat, franeta ahd. gl. 2, 392, 39. 175 biscrenehida
'supplanlalio' Nolker Haltemer 2, 144''. 176 urdank 'commentum'
Graff 5, 164. 165. 184 undes] vgl. zu XXX, 107; XLIII, 6, 9. 10, 9.