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LXXXVI f, PREMGTKN
endlich gehört einer predigt über Luc. 10, 1 — 9 an, dh. über dasselbeihema, welches wir nach Gregor in B, l behandelt fanden, und mitGregors resp. seines ausschreibers liedas (VII, 144 Col. Agripp.) Wortenlässl sich wenigstens die untere hälfle der spalte z. 11 ff. vereinigen:aut si nullus audire voluerit, ipse praedicalor sine fruetu non crit .....quoniam ci a domino pro labore sui operis merces recompensatur. Ecceaulem qui peram et saeculum porlare prohibuit, sumtus et alimenla ex(Meiern praedicatione concedit. auf der oberen hälfle der spalte scheintvon denen die rede zu sein, welche das worl goltes hören und fruchlbringen.
LXXXVII BENEDICTBEURER GLAUBE UND BEICHTE I.
Cod. lal. 4636, Bened. 136 (179) der k. bibliothek in München,133 bl. 8°, Xllj'ft., drei verschiedene hss. zusammengebunden, jede mitder auf- oder Unterschrift Iste über est raonasterii noslri Benedictenpeirenvon einer band des XIV jh. (bl. l\ 77 b . 133 b ): die erste (bl. 1—76)und drille (bl. 109—133) enthalten lateinische predigten, die zieeitebl. 77"—I07 a ebenfalls lateinische predigten und 'exhorlaiiones sacer-dotis ad populum ; bl. 107*—107 1 ' eine berechnung der jähre von er-schaffung der well bis Christi geburt; bl. 107 b 'inierprelalio myslicaveslimenlorum sacerdolis'; bl. 107 b —108° das vorliegende denkmal, z. 1bis 4 Ich gloube, wie es scheint, von einer anderen hand als das übrigevon ilaz die drl genernmede an; bl. 108*—1 OS 1 ' Tabula pro millentibussanguinem, wie auf dem einband steht; bl. 108 b den anfang einer latei-nischen predigt. BJDoeen miscellaneen (1807) 1, 8—10. EGGraffDiutiska 3 (1829), 210. UFMafsmann abschw. (1839) nr, 12. 25.
PPiper die Schriften Notkers 3 (1883) s. iv. v.
2 luiftes] ui halle ich hier für bezeichnung eines unorganischen Um-lauts, dergleichen Weinhold alem. § 31, baier. § 32 nachweist.
592 Über den cod. Sangall. 1394 und den cgm. 39, unsere nrn. LXXXIX
und XCVI, die er beichlriluale nennt, handelt RvRaumer einwirkung desChristentums auf die ahd. spräche s. 261. 262, ohne, wie es scheint, zusehen, dass eine ganze reihe von denkmälern, unsere nrn. LXXXVII—XCII,derselben beurteilung unterliegen, durch eine besondere einrichlung seidie stille beichte mit dem öffentlichen gollesdiensle verknüpft worden:nachdem die einzelnen ihre privalbeichle abgelegt, habe mit ihnen allender priester einen gemeinsamen beichtgoltesdiensl gehalten: dessen for-mulare seien uns in jenen deutschen hss. aufbewahrt, dies behaupteter und nicht etwa als Vermutung, sondern wie aus bestimmter kennlnis,aber ohne beleg, hr. CAGcZezschwilz System der christlich kirchlichencatechetik bd. I (Leipzig 1863) wiederholt es s. 268 mit der anmerkung's. die quellenbelege unten bei der darstellung der mittelalterlichen beichl-