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I.XXXVI li I>HE1)IGTEN
dum menstruis monienlis decrescil, defeclum noslrae mnrtalitalis designat.... am genauesten an die vorläge schliefst sich die erste predigt
an, das meiste eigne scheint die ziveilc zu enthalten.
C.
1) cod. germ. 5248, 3 der li. bibliolhek in München, fragmentevon fünf pergamenlblältern, deren zweites unmittelbar auf das erste, undderen viertes unmittelbar auf das drille folgte. 1 (!) cm. hoch, 19 breit,5—6 Zeilen auf der spalte) und 2 (12 —13,8 cm. hoch, 18,5 breit, 11bis 12 Zeilen auf der spalte) bilden die unleren hälflen je eines blattes:ihre zusammenhängenden stücke sind jedesmal die Überbleibsel einerspalte. 3 (27 cm. hoch, 3,5—4 breit) und 4 (16,9 cm. hoch, 3 bis4,2 breit) sind die innersten längsstreifen eines blattes, und zwar 3 einesvollständigen, 4 der beiden oberen drittel. 5 (2,5—3,6 cm. hoch,17,5 breit) ist ein quer streifen eines blattes. bruchslück 1 wurde imherbst 1848 durch cuslos Helldobler von dem einbände eines in neuerzeit gedruckten buches abgelöst, 5 durch WMeger 1881 von einer ausWessobrunn stammenden incunabel (Nicolaus de Plove tractalus sacer-dolalis de sacramenlis, Argenlorali 1499) und 4 (bisher ungedruckt: esträgt auf der vorderseile quer am seitenrande den vermerk von einer
hand des Xlll/XlVjft.: Auguslino Ome alai reptäs siip t s rä dissipans) voneinem gleichfalls aus Wessobrunn herrührenden buche (A. de Rampegolisfigure biblie, Paris 1510 = Panzer 7, 548, 409). JASchmeller zs. 8(1851), 106—8. FKeinz in den Münchner Sitzungsberichten 1869 1,540bis 42. derselbe zs. 26 (1882), 176/". PPiper die Schriften Nolkers3 (1883), 400, 16—401, 17. 402, 21—403, 22. 410, 15—413, 29.
2) zwei pergamenlslreifen auf dem germanischen museum zu Nürn-berg, früher im besitze des barons vHardenberg, welcher sie, so weil ihmerinnerlich, von einem Münchner anliquar erworben halle, beide sindfast 20 cm. hoch, der erste (6) 6 [ ji , der andere (7) 5 cm. breit.
ü ist das auf der vorderseile durchlaufend, auf der rückseile zweispaltigbeschriebene millelslück eines bialles, 7 der innerste längsslreifen einesoben vollständigen, unten um 3 Zeilen durch abschneiden gekürzten blattes.
JZacher zs. f. d. phil. 11 (1880), 418—20.
Dass A und C von verschiedenen Schreibern stammen, sah schonSchmeller. die beweise dafür lassen sich häufen, in A lautet die vor-salzparlikel resp. praeposilion ke und ze (zi nur 5 C , 4), in C ki und zi,die negalion in A nc, in C ni. dem unde und uuanda von A steht in Cunle und uuande, uuanle gegenüber, in A wie in C sind zwar auf jederseite die li7iken spalten vorn, die rechten hinten durch zwei senkrechteeingeritzte linien , welche 7—8 mm. von einander abstehen, begrenzt,aber der von diesen eingeschlossene räum beträgt in C fast einen cm.mehr als in A. mit solchen zwei eingeritzten, 8—9 mm. von einanderentfernten senkrechten linien trennt A auch die spalten der seilen voneinander; diese Scheidung mangelt C, 1. 2, so dass dort der dem augen-mafse des Schreibers überlassene räum starke verschiedenheilen aufweist,ist aber auf C, 5. 6 vorhanden, nur dass da das spalium zwischen beiden