412 I.XXXIII UTLOIIS GEBET
herausgegeben von BPez thes. anecd. III, 2, 253 — 544, und gül ohnezweifei mit recht für aulograph. das vorliegende gebet steht auf dervorletzten, zu anfang und am schluss unvollständigen läge der hs. (bl.158—163) und beginnt bl. 161 b unter der roten Überschrift Oratio theu-tonica ex superjori oratione edita. BPez thesaurus aneedolorum novis-simus I (1721), 1, 417—420, berichtigt von Graff Diuiiska 3 (1829),211. HFMafsmann abschw. (1839) nr. 60. PPiper zs. f. d. phil.
15 (1883), 84 — 87.
11 zu der Wiederholung des ilü vgl. XC1, 100 (XC, 72). 22 di
gnäda unla trost] für diese conslruction halle JGrimm gramm. 4, 401kein beispiel: vgl. ebenda s. 390. 417, wo dieselbe aus dem gotischenund rnhd. auch nur für Substantive von gleichem geschlecht nachgewiesenwird, jetzt aber Tomanelz anz. 14, 17. 29 ab Iierode ist nicht deutsch,
wofür es Mafsmann zu hallen scheint, vgl. unten die auszüge aus demlateinischen lext. 39 noh hciiia für nol) cheina. 40 dtna] vgl. varr.zu 45. 59 troistesl] vgl. varr. zu 3. 5. 6; Williram Breslauer und
Londoner hs. 42, 5 min seoina (Ebersb. Trier. Leiden, seöna): überallhlüwird man — die fälle bestätigen sich gegenseitig — bezeichnung desumlauls (vgl. zu XXXII, 2, 64 s. 391) annehmen müssen, doch war esnoch nicht üblich, ihn in der schriß auszudrücken, daher die lilgungdes i hier nur zufällig unterblieben sein mag. und ebenso wohl in guitaz. 72, wo ich das ui nicht anders zu erklären weifs, als durch die an-nähme einer unvollkommenen bezeichnung des umlauls üe: vgl. u für uo2. 43 zu (zu?), 65 bruderscaft; und unten LXXXVI B, 2, 42 friu für fruoi.
72 güila: dass kein anderes worl als guoti gemeint sein kann, lehrtdas lateinische s. 58 t. der circumflex ist zeichen des diphlhonges: überdiesen s. zu 59. dem a der flexion vergleicht sich heila z. 1, ubila z. 3,arbeita z. 9. 56. 68, gilioisauia s. 13; zunta z. 6, bidencha z. 45. 47;auch unla und iimba. vgl. die darslellung der flexion des denkmals vonFVogt beilr. 2, 262 — 264 und zu XCI, 68.
von Mafsmann, zuerst herausgegebene Sequenz de translatione s. Dionysii.auf bl. I(i4 a —167 b der hs. stehen hruehsliieke eines traclats, der vollständigin Dedae oj>p., Coloniav 1688, VIII, 902— 925 gedruckt ist. wenn ich nicht irre,haben wir darin das verloren geglaubte werk Quomodo legendum sit in rebusvisibilibus zu sehen. Otloh sagt darüber im liber de tenlalionibus suis (MG. SS.XI, 391): scribere coepi in modnm seimonis suniens exordium de psalmistae dictis'dominus de caelo prospicit super filios hominum'. i|uae nimirum dieta quantumpotui simiütudinum argqmentis roboravi, credens per liaec aliquos aedificari. ichhabe ans der hs. die folgenden auf den rändern stehenden Inhaltsangaben an-gemerkt: 164" possimus considerare ijuod deus noster omnem vilitatem in nobisfaetam magis pro salule quam pro damnatione fleri permisit. 164 b Similitudonnde cnlligi possit, quantum facinus sit cenobia destruere vel corum praediarapere. Exemplum pro conflrmalione praedtetae similitudinis. 165 a Item exem-plum horrendum pro re supradieta. Exhortalio pro cenobioium restauralione.166" Qua similitudine convincantur oniues cenobiorum destruetores ea non igno-ranter sed scienter destruere. 166 b Similitudo unde possit colligi, ((iialiter deodebeamus esse subditi. Otloh schrieb das werk (in /Immerbach, wo er sich einJahr vor seiner riiekkehr, also 10(16/07 aufhielt) während seiner freiwilligenVerbannung', und grund dieser Verbannung war eben die •zersUinivg' seinesklosters.