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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
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411
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LXXXII PI1VSI0LOGUS 411

an 'esche' mit PPiper die ällesle deutsche lüleralür s. 467 anm. odervollends an 'eiche' mit HGarke QF. 68, 91 zu denken. 8 den schluss

dieses capitels ergibt C: et ad solem iusliciae — et converte, cuius nomenorieus dicitur, quatenus oriatur in corde tuo per spiritum sanctum et lucemmisericordiae suae ostendat tibi, qui illuminat omnem liominem in huncmundum venientem.

Von c. 9 an, abgesehen etwa von dem Schlüsse dieses capitels,stimmt der vorliegende physiologus mit dem lateinischen des pseudo-Chryso-stomus so genau überein als an dem beispielsweise ausgezogenen c. 10ersichtlich ist, dh. er folgt demselben fast salz für salz, ohne sich jedochan die einzelheilen des ausdrucks ängstlich zu binden, dagegen hat derdeutsche bearbeiter in c. 1—8 den pseudo-Chrysostomus bald mehr baldweniger gekürzt und auch geändert: wenn man nicht annehmen will,seine unmittelbare lateinische vorläge sei ihm in beidem bereits voran-gegangen, doch verdient es wohl beachlung, dass mit eben jenem c. 9die Überschriften beginnen und die Orthographie sich insoferne ändert,als kein t für d (lannan lenne ter udgl.) mehr erscheint, umgekehrt häufigd für t (dier dügeden usw.; nmodes fader usw.; christanheid rihted usiv.in c. t—8 nur nach r: 1, 13 lieuuard; 3, 3 vard; 5, 6 verd). es findetsich ferner nur in c. 1—8 n f. nd, nt (2, 16. 8, 1 und un), n f. ng(3, 3. Af. 4, 3. 5, 3. 4. 9. 6, 3. 8, 2. 9), aus- und abfall des i (1,1. 7, 1. 8, 9. 4, 7), \f. ie (2, 13. 3, 3. 8. 11. 5, 5. 6, 3. 8, 8), ii /'.uo (1, 8. 11. 2,4. 6. 9. 7, 2. 8, 6. 11), e f. ei (1, 1. 2. 3. 4, 5); nurin c. 9 — 12 ü f. iu (11, 7. 10. 17. 12, 2. 5. 6), ui f. iu (12, 8), 6f. uo (10, 5), & f. ie (9, 9. 11, 10). in beiden teilen trifft man 6 f.ou je einmal (3, 4. 10, 4); auch im zweiten dem feruuörfe 4, 6 ent-sprechend schwanken zwischen sole und sule, wenn dies die richtige auf-fassung der Schreibung söiile 11,2 ist; dann die neigung des h zuschwinden (vgl. varr. zu 11, 1. 12, 8), aber kein h für eh. über diebezeichnung unorganischer längen in der lt,s. vgl. vorläufig die anm. zuXCI. obwohl in unserem denkmal kein p für b, kein k für g (kagfen-uuarligen 8, 10 kommt nicht in belracht) begegnet, so wird doch kaumetwas anderes übrig bleiben, als es zweien dem alemannischen sprach-kreise angehangen Verfassern zuzuschreiben, vgl. zGDS. 89 = 2 143;ein weiteres argumenl für die Scheidung bringt Mann aao. 322 bei. dieenge verwantschafl zwischen unserem physiologus und dem pseudo-Chry-sostomus ivird jetzt durch die Untersuchung von VCarus geschickte derZoologie (München 1872) s. 108—145 bestätigt.

LXXXII I ÖTLOHS GEBET. 578

Cod. lat. 14490, Hat. SEmm. 490 (olim E. 113) der k. bibliothekin München, 167 bl. 4°, Xlj'/i., enthält nur werke Otlohs*, größtenteils

* für ein .solches hält Pes aus guten gründen auch die von ihm, nicht