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LXXXI BRUCHSTÜCK EINER LOGIK. 573
Cod. 275 (olim pliilol. 326) der k. k. hofbibliolhek in Wien, 130 bl.8°, aus verschiedenen Jahrhunderten, bl. 67—92 war einst eine be-sondere hs. des XI jh., beginnend mit Ciceros Laelius bis 91*. auf derrückseile dieses bialles 91 b von anderer hand (q)vot sunt partes logice ?Quinque secumlum Aristotelem usw., dh. mit einigen abweichungen dieSGaller logik Hatlemer 3, 537 bis ans ende der seile, schluss Et pro-loqnia ut est illud. Omnis aao. 538 a (PPiper die Schriften Nolkers 1, 591, 2bis 592, 23 nach einer collation Seemüllers), darnach ein Matt aus-geschnitten, worauf ohne zweifei die forlselzung stand, auf bl. 92*neunzehn Zeilen radiert, auf diesen wieder von anderer hand, zwischenz. 8 und 9 beginnend und zunächst ohne rücksichl auf die eingeritztenlinien unser denkmal bis Daz clitt 7. erst von knotmezon an mit schwär-zerer dinle ordentlich auf den linien; nach 92 b wieder ein blatt aus-geschnitten, hiernach beginnt eine ursprünglich besondere handschrifl.
JMWagner Germ. 5 (1860), 288. 289. vgl. die Verbesserungens. 50S. PPiper die Schriften Nolkers 1 (1882), cxlix f. anm. nach
einer collation Seemüllers.
19. 23 umbe gan 'converli' Graff 4, 84. 22 sönal na deutlich5li
assimilalion an das folgende mäht, vgl. zu XXXVI, 3, 9.
Schon aus man z. 22, das bei Notker nie mehr, in der baierischenbearbeitung seiner psalmen in der Wessobrunn-Ambras-Wiener hs. abernoch wiederholt erscheint (vgl. nen XCIV, 36), geht hervor, dass vor-liegendes stück in Baiern oder Österreich entstanden sein muss. undinsoferne gewährt es, zusammen mit dem fragmenle der SGaller logik,das ihm vorhergeht, einen anziehenden beleg für die gellung der dia-lektik, welche Otloh (Pez thesaurus III, 2, 144 f. 203) bekämpft, und dieWirkung der sangallischen beslrebungen in diesen gegenden. denn offenbarist die hier vorgetragene lehre von der deßnilion, namentlich die ein-teilung in definilio subslanlialis und accidentalis, angeregt durch denabschnitt Quid sil difßnilio im SGaller Boelhius l. III bei Haltemer3, 148 b . nach erwähnung der fünfzehn deßnitionsmodi des Victorinusheifst es darin: D6ro quindeeim modorum Ist Schert <5iner d6r proprie dif-finitio höize: die Andere höizent mer descriptiones. Diffinitio setzet taz tfngünde geöuget iz uns, diso uufr iz äna seilen: descriptio gezeichenet izdcherl. So ist iz diffinitio, s6 iz uns substantialiter dia sächa öuget. alsiis. Animal diiz fst anima ünde corpus. Föne dien zu&n ist aninial com-positum, diu zuei uuürchent iz. So fst iz aber descriptio, so uns dcliertkemälet uufrt, uuüz iz st. 41 süs. Animal däz fst quoddam mobile. Tobtdz uuär si, nöb tänne fst uns animal mft tfu accidentaliler geöuget, nalssubstantialiter. Mobilitas fst aeeidens animali. Üzer aeeidentihus neuufrtneb(5in animal geuuürchet. Pedfu chit descriptio geniale linde zöichenüngalinde bilde, also darfst, übe fh mft minemo grffile an einemo uu&hse gerizoformam animalis. Aber diffinitio cbit lindermarchiinga, also däz fst täz uufr