400 LXXVIII II S. EMMERAMEH GEBET
conjunction ja treu bewahrt erscheint, es ist der erste und der mitensllgo beginnende 19. nur dass in dem letzteren die anrufung uuiliotruhlfu 20 die construction verdunkelt und uns damit einen belehrendenwink über die allzu häufige einschiebung dieser anrede gibt, und dassdie worle und werke am schluss der aufzählung 22 hier ungehörig stehen,in beiden fällen bestätigt die hs. li, sie hat die consequenzen der les-arlen von A gezogen: 19 du eino ff. hat selbst den schein eines relaliv-salzes verloren, und die plurale uuort und uuerh haben den pluralgadancha nach sich gezogen (21). diese plurale scheinen sich aber andas vorhergehende in derselben absieht anzuschliefsen wie die geniliveunrehles girätes LXXI1I, G; minero s|ihingti LXXlV a , 8. LXXIV b , 7 (s. die5Glexcurse): um eine inlerpolalion mit dem echten zu verknüpfen, dieschlassworle ergeben nichts neues als eine reminiscenz an den schlussdes patemoslers: an der verschiedenartigen geslallung der beiden parallel-sälze, aus denen sie bestehen, der eine mit direclem, der andere mitumschriebenem imperativ, hat schon li ganz richtig anslofs genommen,auch das, was zwischen jenen beiden hauplsälzen liegt, erregt bedenken,es ist die partie, welche ihrem Inhalte nach zur beichte in näherem be-zuge stand und daher zur plünderung am meisten reizte, die conjunc-tion ja ist hier verschwunden, der imperativ tuo pi mih verlangt (s. dieanm. zu 16) einen parallel geordneten imperativ, wieder wird die con-struction durch die anrede uuiho iruhliu, kan&dtgo gol verdunkelt, unddass der imperativ, dem schon das hilfswort luon gilt, dann erst nochdurch ein weiteres hilfswort kauuerdön umschrieben wird, ist gewis nichtecht, und was enthält nun dieser umschriebene imperativ? das blassehelfan, das schon im ersten salze z. 12 verwendet wurde, und hier hatsich der betende als sunder hingestellt, er muss um Vergebung flehen,das fühlt der Verfasser auch, aber er weifs diesen unumgänglichen ge-danken nicht anders auszudrücken, als indem er sich von neuem einensünder und Übeltäter nennt: vgl. IX, 8 duz er uns firlAiicu giuuerdö gi-näden. das ist flickwerk, ich glaube, der Verfasser hat eine lücke,die er selbst gerissen, notdürftig gestopft, und der parallele imperativzu luo, den wir verlangen, steht in z. 7 farkip, die objeete dazu kanislenli kan&da oder richtiger kanist ja kanfida ergänzen sich aus z. 11.hierdurch gewinnen wir einen drillen salz: Christ coles sun usw., demein kürzerer gleichen Inhalts 14. 15 voraufgehl: eine anrufung des golles-sohnes als erlösers, nachdem erst galt der allmächtige um hilfe und umVerleihung seiner gaben gebeten worden, so wie die salze dastehen,sind sie stilistisch schlecht interpungiert: die stärkere interpunklion mussdort eintreten, wo der betende von der ersten göttlichen person zurzweiten übergehl, ich setze also Christ coles sun an die stelle vontrohttn 14, und wage nun angesichts der vier salze, die sich ergaben,eine letzte Vermutung: dass nemlich der vierte dem ersten anzureihensei. dies die natürliche Ordnung, der allmächtige ist es, der nach dembedürfnisse des billenden seine gnade austeilt, wir erhallen somit fol-gendes, die ergänzungen aus der ersten hälfle cursiv bezeichnet, jastall enli durchzuführen unterlasse ich. die annähme einer lücke wird