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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
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I.XXVIII B S. EMMERAMER GEHET 399

in SEmmeram zu Regensburg, woher B stammt, entstanden sein müsse,sie kann dort geschrieben sein, da manche alte hss. des im j. 1104neubegründeten Mosters Oberallaich aus Regensburg herrühren, sie kannindes ebenso gut einem anderen bäuerischen slift ursprünglich angehörthaben, zumal beide lilaneien nicht den h. Emmeram, sondern den h.Laurentius an erster stelle nennen, die bezeichnung 'SEmmeramer gebet'ist daher eine voreilige und wurde nur beibehalten, weil sie sich ein-gebürgert hat. über das denkmal bemerkte Scherer (vgl. dazu das s. 564gesagte): 'die in A deutlich geschiedenen zwei teile des gebeles hat /?566verschmolzen, indem es lästige Wiederholungen wegschaffte, kauist entikanäda 11 wie 7, kot almahügo bis helfan 12 wie 10, und einige un-gefüge Wendungen glättete, derselbe wünsch, lästige Wiederholungen zuvermeiden, kann noch mehr auslassungen herbeigeführt haben, aber esist nicht überall absolut sicher, ob es sich wirklich nur um solche han-delt, ob nicht auch A dem grundlexl beider hss. gegenüber sich erwei-lerungen gestaltete, dass dieser grundlexl selbst bereits ein erweiterterwar, scheint nähere Untersuchung zu lehren, welche uns tief in daseigentümliche leben solcher gebelsformeln einführt und auch auf dasIVessobrunner gebet nochmals ein neues licht fallen lässt. die beidenteile des denkmals sind jeder für sich zu betrachten, nur der zweite hatdie conjunetion ja. diese (zu UV, 10) und das adjeeliv uuilio warenübrigens für B veraltet, jene hat es das erste mal durch cnli ersetztund dann forlgelassen, dieses durchweg gestrichen, der erste teilfolgt im eingang einer mit LXXV1I enge verwanlen beichte, die er in ge-beis form umarbeitete, weshalb Maria, die engel und heiligen und derpriesler wegbleiben muslen. die sonstigen abweichungen des gebeles sindnicht gut, so schon die Ordnung 'sprechen tun denken' und dann vollendsder ganz überflüssige zusalz 'worie werke und gedanken. hiernach ein-zelne Sünden, über deren aufzählung sich kaum urleilen lässt, dochscheint die reihenfolge 'Sünden des worles, der gesinnung , der tat' er-kennbar, in dem was folgt könnte höchstens reue und harmschar demSchlüsse einer beichte entnommen sein, aber man würde dann bestimmterehervorhebung der bufse erwarten, und alles übrige ist von anderer arl.der Verfasser hat es doch schwerlich aus eigenem hinzugefügt: die worlekot bis lielfan 10, die sich zu anfang des zweiten teils gleich wieder-finden, verraten uns die quelle, farkepan 11 rührt ebendaher 13. diewendung soliho so dtno miltida sin 9. 10 fei sich auf soso . . . dinocanäda sin 16 zurückführen, vgl. kanadä enti miltida 20. ob nun nichtauch anderes, vielleicht der ganze schluss des ersten leiles aus demzweiten entnommen ist? dass der compilalor des ersten, wenn er diequelle, die er geplündert hat, seinem tnachwerk unmittelbar folgen liefs,darin einiges unterdrückte, was er früher angebracht, wäre zu begreifen.wir haben ein solches umstellen und verschieben mehrfach in den beichtenbeobachtet, auch dass dort gerne Verwirrung eintritt, wo die an andernort verpflanzten phrasen weggenommen worden. der zweite teil

enthält zwei salze, die man unbedenklich als echt und ursprünglich be-trachten kann, und es wird kein zufall sein, dass gerade in ihnen die