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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
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383
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LXXII b LORSCHER BEICHTE 383

'ich glaubte, ivas ich nicht glauben sollte' mit dem beigefügten gegen-salze 'ich glaubte nicht, was ich glaubeii sollte'. der zweite teil be-ginnt wie in S; der erste salz S 25—29 unverändert, nur ein par Um-stellungen, und helsjan ausgelassen, die folgende partie in L zum teilschon vorweggenommen, hethinnussja und sespilon übergangen, ebensoana orlöf gaf, Ana orlöf anlfeng, welche letztere phrase sich in x undden davon abgeleiteten jüngeren beichten überall wiederfindet F 13, M 13,P 12. 13. hierauf der meineid S31, erweitert, der in L sich an-schliefsende und unvollständig überlieferte satz (vgl. zu 26) entsprachdem, was in S 31—34 folgt, gebet L 27 wie S 33, dazu aber nocheinmal heilac ambaht (schon 7 tragt gotes ambahles) vgl. S 34 unrehlolas, unreine- sang; dazu das früher fortgebliebene abendmal, das ehrenund tragen des heiligen Kreuzes, fasten und billgänge mit dem kreuze.hiernach lenkt L wieder ein, indem es nur die Ordnung verändert: bischöfeund priesler nicht geehrt £31, 5 38; sprechen und schweigen, ver-munreinigung L 33 f. S 34—37: das benehmen in der kirche S 37. 38ausgelassen. nun der schluss, mehr an xF 14 M 15 (ß 6. 29) er-innernd als an S 39 Thes alles inti anderes manages thes ili uuidar golesuuillen gifrumita (F uuidar got ahnahtigon sculdtg si, aber S 41. 42 thesuuitbar godas uuilljon uuäri) inti uuidar minemo rebde (S 7 endi uuitbarminemo rebta, im eingang von L oben ausgelassen), so ib iz uuizzanlheiti dädi(= R 29. 30) so unuuizzandi usw. (S 40 ff. so unuuilandi ... so uuaköndiso släpandi, so an dag so an nabla), so ih iz mit uuillen dädi so ana uuillon(emendation für das unverstandene so mid gilövon so mid ungilövon S41 ?).der rest wesentlich nach S. wir dürfen behaupten: die Lorscher beichtebezeugt fast durchweg die ursprünglichkeit der sächsischen und, falls aufdas bckennlnis falschen glaubens (L 20, S 30) etwas zu geben und diesoeben geäufserle Vermutung über mit uuillen usw. für mid gilövon richtigist, auch in den speeifisch sächsischen halbheidnischen parlien: so dasshiermit die im excurs zu LXXII s. 553 aufgeworfene frage zu gunslenvon S beantwortet wäre, aber auch die im excurs zu LXXV aufgestelltemitlelform zwischen S und x empfängt willkommenste besläligung. nursteht die fassung der Lorscher beichle S noch ein wenig näher und xnoch ein wenig ferner als die durch R vorausgesetzte mütelform. direcleabhängigkeil der letzteren von L oder einem mit L engverwanlen denk-mal darf man vielleicht aus dem LR gemeinsamen fehler uuizzanlheitifür bi uuizzanlheiti schliefsen. eigentümlich entfallet zeigt sich die indi-vidualiläl von L selbst: einerseits weih und kind herbeigezogen, anderer-seits ascelische anwandlungen, das kreuz betont wie nirgend sonst.

Wie wir sachlich zu ordnen haben: S, dann die mütelform, wovonL, dann die mitlelform, wovon R, dann x, wovon F; so fällt auchsprachlich das Lorscher denkmal zwischen S und R. es ist rheinfrän-kisch und bestätigt daher, was in der vorrede s. xvm über die mundartvon Lorsch gesagt wurde, zugleich begreifen wir, wie der Südfrankevon R zu seinen rheinfränkischen eigenlümlichkeilen kam: er hat sieaus der vorläge beibehalten, gerade wie der südfränkische (Wei/sen-burger?) Schreiber von LXXIV b . sogar das seltsame htd von R (vgl.