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2 (1892) Anmerkungen
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r.OHSCIIER BEICHTE

23 fergouinolosata, Tat. 125, 7 furgouniolusötun. vgl. assimilation desge- udgl. zu XVII, 38. XXXVI, 3, 9. ähnlich scheint die färbe des ab-leilungsvocals durch den wurzelvocal, aber den vorangehenden desselbenworles, bedingt in 22. 23 sedelo stailalo legero; XVI, 2 comonne; Olfrid3, 7, 44 F ubur; gl. Doc. misc. 1, 220'== ahd. gl. 1, 406, 12 /'. hungu-runta [vielmehr bungurunte; rologe ahd. gl. 2, 398, 9 f; guunnluniu ib.033 38 usw.]; vgl. zu XCIV, 8. 30 crücithrahto] das ili in dem worle fällt

nicht so sehr auf (Graf}' 5, 514; Kelle Olfrid 2, 503, vgl. 493) als dieflexion nach der i-klasse, die sich dem anomalen deoto für deolöno ver-gleicht [sie ist durchaus normal, s. Sievers zs. f. d. phil. 15, 245]. dar-nach uuiht oder uiouuiht zu ergänzen, wäre voreilig, gol. bileiban wirdmit dem daliv oder aceusaliv conslruierl, im negativen salz mit demgeniliv, gerade wie liaban und visan mil der negation, Lobe § 235 s. 228 ;JGrimm gramm. 4, 961 (zu 650). 31 zu der form pricsdä (und 44

priast) vgl. die von Kögel beilr. 9, 327 angeführten belege, aber gegendie von ihm behauptete nur rheinfränkische gellung der form sprichtanz. des germ. mus. 1879, 257 = zs. f. d. phil. 13, 47 7 bit diebrieste. auch in dem gleichfalls alem. stück LXXXIX, 39 hat die hs.priest.

Indem ich an den excurs zu LXX11 anknüpfe, kann ich sofort fest-stellen, dass die vorliegende beichte mil der sächsischen (S) näher ver-wanl ist als irgend eine der hochdeutschen beichten, zum teil habe ichdiese verwanlschafl schon bei der consliluierung des lexles verwertet,aus S 3. 4 ergibt sich, dass der Verfasser der Lorscher beichte (L) voneinem gideda zum anderen abirrte, den zweiten salz S 3—7 hat er,zum teil durch Unkenntnis (varr. zu 5) bald erweitert bald verkürzt, imdritten salze S 7—11 bietet L teils weniger (heljas, liagannjas undden durch x vorausgesetzten schluss von unzeiliger speise und trank)teils mehr (geilt, slafheili, farligero inli mordes). der vierte salz S 11. 12ist, so weit er das Verhältnis zum herren betrifft, umgestaltet (R 28spricht für die fassung von S) und in den fünften gezogen, der seniornach den ellern eingereiht, sonst ist hier zu S 13 —16 weib und kindhinzugekommen, ganz singulär, sämtlichen beichten außer LXXI1 C fremd;die übrigen änderungen nicht wesentlich, hierauf S 16—24 durch aus-lassungen in bessere Ordnung gebracht, dadurch, dass S 16. 17 weg-fällt (zu arma man vgl. R 21 durfdige man), treten die jünger und tauf-palen unmittelbar an die übrigen angehörigen heran, dann heiligungvon sonn- und feierlagen: das abendmal S 20 ist aber hier mit unrechtweggeblieben und für später (L 27) aufgehoben: indessen wird wenigstensdie fassung von L uulha uuizzöd nam, hialt, ereda, nicht S t'isas drohlinasltkhanion endi is blöd anlfeng, durch R 16 (veböda) F 12 erila, M 11V 10 giliiall bestätigt, hierauf aus dem folgenden S 21—24 die zehnlen-zahlung herausgenommen S 23 (die fassung von L laigalt statt S gafdurch R 27 bestätigt) und aus S 30 mit stehlen und hehlen vermehrt,im übrigen dann S 21—24 dem sinne nach nicht verändert, hiermitwird aber der erste teil nicht geschlossen, sondern S 30 heraufgenommen