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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
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373
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LXXI STÜCKE EINES PSALMENCOMMENTARS 373

auf das übergeschriebene, und von z. 53 an, wo man sich auf fesleremboden befindet, ist die Unterscheidung aufgegeben, welche ergänzungenhier zu denen von Heyne hinzugewonnen wurden, mag die vergleichunglehren, man wird, um der schwierigkeil der lesung willen, ohnedies inder regel beide ausgaben zu rale ziehen.

4 flehfcli: die Versetzung des h wie varr. zu z. 11, etwa an irogithankon endi an iro fleschlikcmo miillion, vgl. die stelle aus Cassiodorim excurs. 6 genuftsamidi: ältestes beispiel von fl für hl, vgl. diepsalmen vorr. s. xvn/'. 46 fei 'dolosus'? vgl. mnl. nnl. fei böse, hart,

engl, feil, ags. välfel und Grein s. v. 62 emnista] vgl. Werdener gl. zu

Mallh. 10, 27 (nd. jb. 4, 47) equalia emnia und zu Lucas 12, 3 (diezu Lucas und Johannes hat Crecelius verschwiegen) piano sccmatc equaliaalaemnia. 66—70 den schwerfälligen anknüpfungen mit wan ähnliches

enim kommt bei lateinisch schreibenden Deutschen vor, s. zs. 12, 442.

üass die vorliegenden bruchslücke einem psalmencommentare an-Wigehörten, hat Heyne erkannt und auch in bezug auf die lateinischequelle dieses commenlares das richtige gefunden, ich habe die psalm-commenlare von Origines, Eusebius, Augustinus, Hilarius, Heda, Haimo,Hemigius von Auxerre, Walahfrid Strabo verglichen, keiner zeigt jeneverwanlschaft wie die schon von Heyne namhaft gemachten: der com-menlar des Cassiodor und das fälschlich dem Hieronymus beigelegte bre-riarium in psalmos. \doch hat der verf. aus diesen commenlaren nichtselbst seinen deutschen geschmiedet, sondern eine lal. vorläge benutzt,in welcher beide bereits zusammengearbeitet waren, das beweist derlexl des clm. 3729 (s. darüber anz. 5, 218), aus dem ich die stellenhersetze, an denen er näher als der angeführte Wortlaut des Cassiodorund des pseudo - Hieronymus zum deutschen stimmt.] dieses ist zumteil so verstümmelt, dass oft nur ein einzelnes Stichwort die verwant-schaft bekundet. (deutscher lexl z. 2—8) psalm IV, 8 'Dedisti laeti-tiam in corde mco, a fruclu Irinnen ti, vini et olei sui multiplicali sunt.'mulliplicati sunt enim pessimis aclibus i.e. mundana voluntate com-pleti Cassiodor. redit ad eos qni rebus carnalibus probantur in-tenti. illi enim non ubertate carismatum multiplicali sunl, scd pessimisterrenis aclibus et mundana voluptate completi clm. (z. 9 —18) 9 'Inpace in id ipsum dormiam et requiescam.' Contra bumanos tumullus etfelicitales caducas, quas mundus aestimabat esse praecipuas, pulcberrimepacem cordis obiecit, quam habere non possuni qui saecularibusartibus (l. actibus?) implicantur. Pax enim ista habet tranquillissi-mam vilani quae cum sna mente non liligat: seil in domini beneficiis per-severans amoena Iranquillitaie perfruilnr. . . . Sed ne pacem islam tem-poralem putares, addiriit 'in id ipsum dormiam el requiescam'. In id ipsumquippe dicilur, quod nulla rerum vi cissi tu din e eommulatur,secl ipsum in se permanens in com in n tabili perennitatc con-sistit. 'Ilormiam' ünem vitae vult intelligi. 'Requiescam' futuram bea-titudinem indicare monslralur, quando iam requies dabilur sanctiset gloriosa pausatio Cassiodor. darnach kann man z. 17 noch