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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
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371
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LXIX ESSENER HEBEROLLE 371

mal genannt wird, daraus wage ich mit einiger Sicherheit nichts zuschließen.

Es dürfte hier der ort sein, um ein kleines Verzeichnis friesischerBesitzungen des klosters Werden einzuschalten, das mehrere zusammen-hängende deutsche wörler enthält, in dem älteren Werdener heberegislerhl. 34 a von einer hand des X jh. aufgezeichnet und durch WCreceliuscolleclae ad augendam nominum propriorum Saxonicorum et Frisiorumscienliam speclantes 1 (Elberfeldae 1864), 25 bekannt geworden ist, beidem man auch alle nötigen erläuterungen findet, vgl. zs. 20, 128.

An Naruthi thiu kirica endi kiricland fan Almeri te Tafalbergon. AnUuerinon thiu kirica endi al tliat gilendi. Te Amuthon thiu kirica endikiricland. An theru Fehlu en uuerr sancli Liudgeri, alterum saucti Martini.Ütermeri sancti Liudgeri tolum, Spilmeri similiter, Pulmeri half. Suecsnonubi natus est sanctus Liudgerus totum. An Upgöa sivun hofstadi, sivun 5mierrstadi te Aiturnon sancti Liudgeri. Te Kinleson en all giuucrki.

3. 6 uuerr ist neulrum wie das nhd. wehr, die septem vvere, welcheCrecelius aus dem heberegisler von SMarlin zu Utrecht beibringt, zeigendas wort als femininum mit lal. pluralendung, entsprechend ahd. wer!'depulsio propugnaculum' Graff 1,929; altfries. were wiri Richlhofen 1139\das in der bedeulung des zur Verteidigung dienenden gegenständes vonRichlhofen in dem compositum hofwere 822 1 ' nachgewiesen wird, dieebenfalls von Crecelius angeführte ags. Urkunde bei Kemblc 1, 64 fügtdazu noch ein masculinum, lal. plur. uueres. das rr der vorliegendenbeispiele erklärt sich aus der grundform warja durch consonanlumlaul,der von den obliquen casus auf nominaliv und thematische form über-tragen worden. 6 Kinleson] dies natürlich die ursprüngliche form,nicht das assimilierte Kinloson jüngerer quellen, wie Förslemann 2 2 , 945annimmt [dagegen HKern laalkundige bijdragen l (1877), 106]. vgl. zudem zweiten teil des composilums das baier. calasneo Schmeller 1-, 1427.

LXX ALLERHEILIGEN. 545

Über hs. und ausgaben s. zu LXIX.

2 offenbar ist an allen in den varr. angeführten stellen mit o einzwischen o und u schwebender oder beides enthaltender laut bezeichnet,ganz ebenso findet sich ö zb. in den gl. Rb. von s. 503 b an für 6 undo (irö hiutö röhs /'. hros, sogar im lal. agrörum desiderö usw.) [dies istunrichtig: die ö Graffs, abgesehen von den wenigen fällen, an denen oin u corrigierl wird, ahmen nur eine besondere, übrigens häufige, gra-phische form des o nach, vgl. ahd. gl. 2, 260 a. 2], in den Trierer glossenfür ou uo und o (bötec röst höuig) und im fränkischen gebet LV11I für o.

9 gödlik, guodllk kann aus der bedeulung 'gloriosus' sehr leichtin die von •sollemnis' übergehen, und thianust ist hier ebenso selbsl-

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