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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
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362
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362 LXV BRUCHSTÜCK DER LEX SAL1CA

s. 109111. dass das bruchslück jetzt verloren sei, wie JHHesselslex salica (London lSSü) s. xliv angibt, ist irrig, facsimile bei Kön-necke s. 9.

7 biliugit] natürlich nicht 'belügt', wie Grafjf 2, 131 angibt, sondern'verleumdet'. 13 gimenit] vgl. RA. 842; Müllenhoff bei Waüz das alle

recht der salischen Franken s. 289. 18 biwöno] vgl. Graff 4, 1067;

mhd. wb. 1, 695 a ; ags. hivan 'familiäres' Grein 4, 78. 79; alln. lijön RA,305. 25 wirdrjiin] vgl. JGrimm bei Merkel s. lxxxvi. lxxxvii.

Was das lateinische anlangt, so habe ich im wesentlichen denfünften texl ('lex emendala, über legis salicae', 7 0 lilel) bei Pardessus (P)beigefügt. 9 vel de furca unüberselzl: vgl. zu 32. 12 im deutschen

texl fehlt stiits die angäbe der slrafsälze in denaren, außer 32.legibus dominicis wird in dem zu gründe liegenden lateinischen texte ge-fehlt haben, ebenso 15 ei quem mannivil, wo P nur die angäbe macht,dass in zwei hss. die worle et si cum (so) bis maunivit fehlen.13 sunnis] RA. 848, Müllenhoff aao. s. 293. aus dem deulsthen texlergibt sich, dass das worl im IX jh. noch lebendig war. 14 vero

unüberselzl, wie die conjunclion öfters: 16 autem, 18 iiam, 19 vero.

17 mannial] im deutschen gibanne. vgl. die glosse zur lex Rib.Diul. 1, 341 = ahd. gl. 2, 354, 4 mannire, menan, bannan; und diehs. S bei Pardessus s. 277, welche in mannire überall das m ausgekratztund dafür b gesetzt hat, also bannire bannit usw. schreibt. 18 ab

illo unüberselzl: ohne Variante P. 19. 20 anstatt des ersten manniri

hat P mannire, allerdings mit der Variante- manniri. aber das aclivumwird keineswegs notwendig durch die Übersetzung vorausgesetzt.22 braune] über die Verdeutschung des Wortes durch sliga vgl. JGrimm537 bei Merkel s. lxxxii. lxxxiii. gl. Est. de chranne prima, id est de primopartu. 28 inier porcos nicht übersetzt, weil ipso porcario cuslodiente

anders gewendet wurde. 32 subbattit in l'urtu hoc est poreellos a

malre subtrahit P. es wird nicht angegeben, dass der zusalz in hss.der emendala fehle oder als glossem übergeschrieben sei. gleichwohlmuss dies in der vorläge des Übersetzers der fall gewesen sein, wennman nicht eine bewusle meinungsdifferenz über die bedeulung von sub-battere bei ihm annehmen will, und in der tat scheint er es richtigerverstanden zu haben als der redaclor oder glossator der l. emendala.denn zu battere 'schlagen' wird es doch wohl gehören: und dazu stimmtsowohl die erklärung der gl. Par. (Pardessus s. 364 n. 32; Merkels. 101) qui poreellos in venire malris oeeidit als auch die von Wailzaao. s. 298 anders aufgcfassle reeapilulalio legis salicae § 9 (Merkels. 98) si quis scrovam subbalil ut poreellos non habeat. 39 lertussum]die Übersetzung hantzugiling bestätigt gl. Par. (Pardessus s. 364 n. 39)qui domi nutritur vel in domibus pauperum. Merkel s. 101 wiederholtwas in der ausgäbe von Pilhou, Parisiis 1602, allerdings wie als la.der glosse steht: qui domi nutrilur. Der zu bous. dass dies aber nurein etymologischer versuch Pithous oder Lindenbrogs ist, ergibt sichdeutlich aus des letzleren codex legum anliquarum, Francof. 1613,s. 1487 b . gl. Est. erklärt castratum.