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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
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3C)ft I.XIV WÜRZBURGER MARKBESCHREIBDNGBN

1, 8 sol] vgl. 2, 5: JGrimm gramm. 3, 415 und kl. sehr. 2, 351 ;Schneller baier. wb. 3, 231; Graff 6, 186; Kehrein alld. wörler ausUrkunden s. 57 ; nd. korrespondenzbl. 3, 69. 4, 14. 46. 70. 8, 29; mehr-fach in der unserer ähnlichen markbeschreibung von Luppnilz (1012?)bei Dronke nr. 731. noch jetzt ist das wort in Holstein als appellalivfür kleine Senkungen im erdreich, in denen sich wasser sammelt, in ge-brauch und in Ortsnamen wie Himbeerensol, Treusol usw. nicht unhäufig,bei Schütze idiol. 4, 156 solle 'kleine teiche'. JGrimm gramm. 2, 647und HLeo reclitudines s. 84 schrieben fälschlich sol. erslerer nimmtüberdies ein compositum liaganinasöl an, gramm. 2, 626. 24 altuuiggicallis gl. her. Par. Graff 1, 671 = ahd. gl. 1, 86, 16. 25 -reod:2, 11. 'careclum' Graff 4, 1152. über die jüngere auf Verwechselungmit riuti riol (Graff 2, 489) beruhende bedeulung s. Schmeller 3, 56.

28 über Fredthant s. Hagel lilleralurbl. 1887 sp. 112.

2, 1 Uuirziburg gen. sing, nach consonanlisclier declination.

3 slruot] 'palus' Pariser gl. zu Virg. Georg. 1, 363 (zs. 15, 37). Aen.6, 369. 7, 801 = ahd. gl. 2, 701, 5. 710, 20. 712, 9; ferner 2, 561, 19.vgl. Kuhns zs. 19, 313. 4 Giggimada nicht Giggimäda: zs. 23, 6.5 rod 'novale' Graff 2, 489. 6 hulju dal. sg. von einem hulja huH,mild, hiili hüle; huliuu ? Braune glossar. 1 0 ursiaht, sonst 'cicalrix, varix'(Schmeller 3, 428; Graff 6, 777), hier etwa die einsenkung des ufers an derstelle der fürt, in mitten Moin ist daliv. 12 diotuuig vgl. Hei. 32, 19

Colt, uuigo. 14 lieride] hcnli von hart stf. vermutet Roth mit Verweisung

auf Schmeller 2, 242. aber dem dialekt unseres denkmals wäre nurlierti gemäß, daher wird es vorsichtiger sein, bei der überlieferten formstehen zu bleiben und sie mit JGrimm gramm. 2, 245 als lier-id auf-zufassen, obgleich die ahd. bildung -id fem. nicht ganz feststeht, auf-fallend bleibt immer die flexionsendung, die in der Würzburger beichtenoch ungeschwächl erscheint, das vorausgehende dar erklärt sicli, ivenndie Ezzelenbuche ebenfalls in der licrid lag. 15 Uuirziburgo] vgl.

Schmeller gloss. sax. p. 176 n. 6. HKcrn laalkundige bijdragen 1535(1877), 101 /'. 17 ich bemerke gegen JGrimm d. wb. 4, 1, 1, 231,

dass ohne zweifei fröno erbi 'hereditas dominica' zu verbinden ist.

Die erste der vorliegenden grenzbeschreibungen, vom 14 oclober 779,betrifft, wie z. 4 ausdrücklich gesagt ist, bloß die seile westlich vomMain, bei der zweiten handelt es sich um den ganzen umfang derWürzburger mark, die formlosigkeil dieses documenls ist ebenso auf-fallend wie seine abfassung in deutscher spräche: ein officieller characterkann demselben nicht zugekommen sein, es geht unterhalb Würzburgsöstlich des Mains aus, dann in einem halbkreis über die Pleichach aufden Greinberg, von da über die Kürnach auf den Kürnachberg (Quirn-berg), endlich durch den 'iveingarten Fredthanls' auch heule weist diebaierische generalslabskarle an dieser stelle Weinberge auf: oberhalbHeidingsfelds wieder an den Main, darin läuft die grenze eine streckestromabwärts fori, an Heidingsfeld, das am linken ufer liegt, vorüber,und beschreibt sodann den westlichen halbkreis um Würzburg, hier er-