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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
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357
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I.XII BASLER RECEPTE 357

läppen, wisch' bedeuten; vgl. gramm. 2, 13. gol. veipan Gretpavovv,vaips und vipja Ori(pavoq, (von dornen Marc. 15, 17. Joh. 19, 2. 5),langob. baier. uutffa 'signum quod propter defensionem (ate scheuche undMerkzeichen) ponitur' (Graff 1, 784; RA. 941; IFaüs DVG. 4, 441 =2 517), weiffeil bei Schneller baier. wb. 4, 35, ndd. wlp tw'scft von strohoder lumpen: strövvip, schüerwip (Urem. wb. 5, 269. rond. m>6. 5, 736\532Schulze holst, idiot. 4, 360; auch schwach: sustu mick an vor ein slro-wipen (: pipen) sagt Hans zu Aleke in GRollenhagens Amanles amenlesD 6"), ags. vipian 'tergere' engl, wipe. wie pui 2. 3 = a#s. py.

5 hounog: t^J. a#s. hunig.

ZJas richtige über vorliegende receple hat bereits Wackernagel ge-lehrt aao. und wb. 1861 s. xr. das erste recepl, gegen das fieber, istzuerst lateinisch, dann von einem anderen mit erweiterungen deutschausgezeichnet, in beiden auf Zeichnungen ist die spräche von nieder-deutschem nicht frei: stauppo (gen.pl.); uuiroh, in (11 für ana), he, de, (17). das zweite recepl, gegen den krebs, versuchte ein Angelsachse,der es aus seiner heimat, wenigstens aus der nachbarschafl der see(dahin weist die ausler) mitgebracht halte, deutsch zu schreiben, wasfür ein wunderliches Sprachgemenge daraus entstanden, brauche ich nichtim einzelnen zu zeigen, hervorzuheben aber ist das der deutlichkeit wegenin die varr. verwiesene ae und e (vgl. varr. zu LI, 1), weil es vielleichtüber die engere heimat dieses Angelsachsen auskunft gibt: vgl. Uouterweksvorr. zu den evang. in allnordhumbrischer spräche s. cxx. das hoch-deutsche elemenl aber hierin und im ersten recepl ist wenigstens nicht'strengahd.' das beweist gi- ge- und dass überhaupt kein k, cli für gol.g, k erscheint: denn p für b haben, wenn auch vereinzelt, wie t fürgol. d zb. die Fuldaer Urkunden (auch das Hildebrandslied), die Frank-furter gl. in Mafsmanns denkmälern = ahd. gl. 2, 144/7'., die Mainzergl. Diul. 2, 282287 = ahd. gl. 1, 708//'. 723. 725/'. 738/'., dielex salica unten LXV. dass diese receple noch ins VIII jh. gehören,kann aus der schrift wenigstens nicht geschlossen werden, da sie angel-sächsisch ist. die spräche aber weist allerdings ungefähr auf das endedes VIII oder den anfang des IX jh. zu gigesen, irincen 1, 10 vgl. golenHildebr. II, 47. ein wenige deutsche worle enthallendes recepl s. bei

Eckharl Francia or. II, 980 f.

LXUI HAMELBURGER MARKBESCHREIBUNG.

Originalurkunde des k. reichsarchivs zu München, aus Fulda, aufsensieht von gleichzeitiger sehr grober hand De ueslitura hamalunburc, dar-unter von einer hand des XV jh. Tenninacio marche Bamelburgk, dataStormioni per karolum regem, jetzt bezeichnetkaiser-select, nachlr. nr. 3.XII. 'o/i'. JFSchannal Buchonia vetus (Lipsiae 1724) s. 423. KRolh