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2 (1892) Anmerkungen
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355
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I.XI CARMEN AD DKUM 355

Teg. 20 uti collis 21 immo 25 me 28 meo hat nur die

Cambridger hs., alle übrigen haben geo und lassen darauf noch einenvers folgen: Sicque ab eo (oder Sicque beo) nie ab eo. darüber vgl.Dumeril zu der stelle (poesies populaires lal. 1843 s. 156).

Für den Verfasser unseres gedicktes hält Mone einen Angelsachsenund dafür lässl sich in der tat die beinahe durchstehende allitleralionanführen (vgl. JGrimm altd. w. 1, 128; Wackernagel lilleralurgesch.§ 30 n. 4), auch wohl die einmischung griechischer werte (Wrighl essayon the State of lileralure and learning under the Anglosaxons s. 43),weniger dass mehrere der darin enthaltenen seltenen worte in demEpinaler ags. glossar Mone ans. 7, 134 ff. = HSweel oldesl engiishlexls 1885 s. 36/7'. sich wiederfinden (aplustra 14, celox 236, (luslra258, petra 660, suffragalor 784, irux 829). wie dem auch sei, feststeht die unhaltbarkeit der oben erwähnten behauplungen über diesenhymnus. dagegen ist nicht zu läugnen, dass er in der Tegernseer auf-zeichnung dem Schulunterrichte dienen sollte, schon Rockinger hat er-kannt, dass die ganze hs. ein -für den Unterricht in kloslerschulen be-stimmtes compendium' ist. und die Unterbrechung des lateinischen textesdurch die eingestreute deutsche Übersetzung in vorliegendem stücke erklärtsich am einfachsten durch die annähme, derselbe sei hier zur bequem-lichkeit des lehrers so eingerichtet worden, wie er ihn zu gebrauchenhalle, dh. wie er ihn in kleinere worlgruppen gesondert den schillernzum übersetzen vorzusagen halle, die Verwendung lateinischer, natür-lich geistlicher, gedickte zum Schulunterrichte ist auch im IX jk. nichtohne analogie. die carmina diversa ad docendum Iheodiscam linguam indem bekannten Reichenauer büchervalalog bei Neugarl (ob sie auch indem Murbacher zu Genf vorkommen, erfahren wir aus Perlz archiv7, 1018. 8, 257 nicht; vgl. ESievers Murbacher hymnen s. 4 anm. 2und nachtrage) dürften weder deutsche gedichle noch zu einem eigent-lichen unterrichte im deutschen bestimmt gewesen sein; doch konnte wohlder Unterricht im übersetzen aus dem lateinischen ins deutsche docerclinguam Iheodiscam genannt werden; so dass jene angäbe nichts anderesmeint als was uns in der Murbacher inlerlinearversion lateinischer hymnenvorliegt, sogar dass diese selbst darunter zu verstehen sei, wäre beider nahen Verbindung zwischen Reichenau und Murbach (Germ. 1, 473)und bei der Übereinstimmung ihrer spräche mit der zeit, in welcher jenecarmina zur Reichenauer bibliolhek neu hinzukamen (821842), nichtunmöglich, schon Rockinger hat bemerkt, dass auch nach Reichenauoder nach Fulda die wenigen spuren führen, die von der heimal derTegernseer hs. zu finden sind [diese spuren sind höchst fragwürdigernalur, vgl. auch Zeumer aao.]. dazu macht Bummler zs. für die öster-reichischen gymnasien 1864 s. 359 f. bestimmtere beziehungen auf Passaugellend und vermutet als den aulor dieses lehrbuches jenen Ermenrich,der von 864 bis 87 5 bischof von Passau war und 'von seinem auf-enthalle in Reichenau und SGallen her unsere lesestücke mitgebraciuhaben könnte'; vgl. jetzt auch Wallenbach Deutschlands geschichlsquellen 531zweite ausgäbe s. 192 = 5 1, 272/'. hierdurch wird das büchlein in

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