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2 (1892) Anmerkungen
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352
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352 LX S. AUGUSTINI SERMO LXXVI

elucidet et cxornct atque hoc pre ceteris a domino obtenlu precis obteneat,ut quicquid in hoc opere maleaclus forsitan deliclorum conlraxi, abolereiubeat commerti: (l. commeritis E) illud sanguinis iesu christi dominiet salvatoris nostri. id expeto depraeeor, ut librorum haec oblata formatiosive placens sive sit displicens aul censure vestre stilo nieliorum (l. meliorem)sui sulieat palam aut iudicii veslri debeat puplicare (l. puplicari) sentenlia.also gerade das wichtigste, der name des so angeredeten fehlt, war esHüdebold? seine fürsorge für die litt erarische ausbildung des clerusergibt sich aus den zahlreichen unter ihm geschriebenen Handschriftender ehemaligen Kölner bibliothek, s. Hartzheim calalogus codd. mss.bibliolhecae eccl. metropol. Coloniensis (Col. 1752) p. 25. 29. 34. 35.46. 50. 55. 63. 149. auch die Wiener hs. 1014 ist für ihn in Lanl-berls auftrage geschrieben, (der angebliche calalog der bibliothek Hilde-bolds bei Harlzheim praef. ist ein ausleihecalalog aus viel späterer zeit,und die noliz, dass Hildebold im jähre 833! bücher habe abschreibenlassen, welche papst Leo an Karl den grofsen geschickt, hätte Ennengeschickte der sladl Köln 1, 196 anm. nicht benutzen sollen, s. jetztJaffe-Wallenbach ecclesiae melropolilanae Coloniensis Codices p. iv. v.)diese hss. enthalten nichts als den gewöhnlichen apparal, bibelcommen-lare von Augustinus und Hieronymus, Schriften von Gregor dem grofsenund Heda, kanonisches recht und homilien. oder war jene Zuschrift aneinen der Angelsachsen gerichtet, die nach Alcuin die hofschule leiteten?aber Alcuin wenigstens scheint für die pflege der deutschen spräche nichtdas geringste inleresse gehabt zu haben (Lorentz Alcuins leben s. 166).und auch an Karl den grofsen selbst darf man wohl nicht denken, dader ton der anrede auf ihn wenig passen würde, der ausdruck librorumhaec formatio meint wohl nur 'diese Übersetzung': oder geht er auch aufdie einschallung (vgl. Luc. 14, 810) im Matthäus nach c. 20, 28, dievielleicht nicht die einzige war? [diese Vermutung ist unhaltbar, dennder einschub stammt aus der Ilala, s. H s. 76.] ferner: was will derSßSplural librorum? konnte er von dem Matthäus allein gebraucht werdenoder gieng diesem in der hs. der Isidor vorher? [H hat s. ix. xxmauf grund des von ihm am unleren rande von bl. x b der fragmenteenldeckleti cuslos v nachgewiesen, dass der Matthäus den anfang bildete;die subscriplion muss daher aus dem original herübergenommen sein,wo Matthäus am Schlüsse einer samlung stand.] denn die auguslinischepredigt wird sich an 'de vocalione gentium mittelbar oder unmittel-bar (wenn nemlich [was übrigens ganz unwahrscheinlich, s. o.] dasbruchslück s. 525 der schluss dieses traclates iväre: Germ. I, 467)angeschlossen haben, wie dem auch sei, so viel ergibt sich mit Sicher-heit aus der subscriplion, dass der deutsche Matthäus nicht das werkeines einsamen manches ohne Zusammenhang mit der übrigen well; dasser vielmehr aus einer lülerarischen gemeinschaft hervorgegangen, ent-weder auf die anregung eines andern oder doch in der gewisheil ent-standen ist, bei einem anderen anklang zu finden, und sollte dieser fürdie mullersprache tätige oder doch daran anleil nehmende kreis am hofeund doch aufser zusammeniiang gewesen sein mit demjenigen, den ohne