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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
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351
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LX S. AUGCSTINI SERMO LXXVI 351

1, 467 ganz richtig sagt, sie könne 'wohl aus dem ende des VIII, vielleichtsogar noch aus dem anfange des IX jh.' sein, noch entscheidender aber istdie andere bemerkung Lachmanns: die Unsicherheit im Verständnis deslateinischen ist so gering, dass wir den oder die Übersetzer höchstensbis gegen das jähr 782, in welchem Alcuin nach Frankreich kam, hinauf-rücken dürfen, auch der lateinische lexl, wie er vorliegt, setzt die rege-lung der Orthographie durch Alcuin voraus, ebenso werden für denMatthäus die ungefähr gleichzeitigen bibelhss. nicht ohne nutzen in be-trachl gezogen werden, das deutsch der Monseer bruchslücke steht aufderselben stufe wie das der exhortaiio und der Freisinger auslegungdes palernosler, wird also etwa in das erste jahrzehend des IX jh. zusetzen sein, dh. in die zeit, in welcher erzbischof und erzcapellan llilde-bold als abt von Monsee nachweisbar ist (803814; von da ab setzteer Lambert zum abt; er starb 819, wie zb. das auctarium GarslenseMG. SS. IX, 564 meldet: Eckharl Fr. or. II, 155; Rellberg 2, 254. 255).Waitz über die alldeutsche hufe (abh. der Göttinger gesellschaß derWissenschaften bd. 6) s. 183 f. hat bemerkt, dass die Monseer tradilionenin den technischen ausdrücken vielfach mit den niederrheinischen denk-mälem Übereinstimmung zeigen, kaum wird man zweifeln dürfen, dassauf Hildebalds Unordnung die Umschreibung aller unserer slücke ins 527baierische staltfand, dadurch werden wir aber für deren enlstehung nichtetwa nach seinem erzbischofsilze Köln geführt, sondern unmittelbar anden königlichen oder kaiserlichen hof, vgl. cap. Francof. 794 c. 55,Waitz 3, 431 = 2 518. dieses wird einigermaßen dadurch bestätigt,dass die lendenz des doch wahrscheinlich auch in seinem lateinischentexte erst um diese zeit entstandenen traclales de vocalione gentium imwesentlichen übereinkommt mit der beslimmung des Frankfurier capilularsvon 794 c. 52 nt quIIus credalur quod nonnisi in tribus Unguis (latei-nisch, griechisch, hebräisch: vgl. Kunslmann Hraban s. 163 und Jacobsin den forschungen zur deutschen geschichte 3, 370) deus oranrius sit;quia in omni lingna deus adoralur et homo exauditur si iusla petierit. derVerfasser dieses traclales müste, wenn sich anderes von ihm fände, un-schwer wiederzuerkennen sein an seiner hölzernen arl, die schriflslellenmit sicnl et und el iterum aufzureihen, von der predigt des Augustinuswill ich dagegen anmerken, dass dieselbe in das homiliarium des PaulusDiaconus, wenn ich sie anders darin nicht übersehen habe, keine auf-nähme fand, doch wird dieser umstand kaum in belrachl kommen: dergesichtspunkl, unter welchem sie zur Übersetzung gewählt worden, istoffenbar ein viel höherer als das zufällige vorkommen in einer ver-breiteten samlung: wie in dem traclat de vocalione gentium auf diegleichberechligung der nalionalitälen innerhalb der kirche, so kam eshier darauf an, die 'unfeslen im glauben dh. die neubekehrlen und demheidenlum nur halb entwachsenen als ein notwendiges glied der kirchehinzustellen, aller unsicheren Vermutungen würden wir wenigstens fürdie Übersetzung des Matthäus überhoben sein, wäre die erste hälfte dersubscription desselben erhalten, deren zweite lautet wie folgt (fol. xix a ;E s. x, M s. v, IL s. xxm): supplemenlum prudentiae veslre corrigat el