Druckschrift 
2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
Seite
349
Einzelbild herunterladen
 

LX S. AUGÜSTIM SERMO LXXVI 349

liittenle . i . . . &e . daz . diu siin . taufi . armhercin . cnlignada u . , . unsih . siin simples . daz . ir . uuoncnü . sa10 mant . mit goto . fater . uns forgebe . so er allem . galieazdem inan . . . ent . enti minneont . eo uuesanlaslip . in sinemo rilihe . mit imo . samant . in uueralteo.

uueralt. AmeN;1 um&t H. chind? 2 got? <Knem? «'nein H. uuillasames?von m nur die zwei ersten striche sichtbar. Graff 1, 825 hat nur aus gl.ad Greg. hom. 3 = ahd. gl. 2, 300, 23 uuillisami, fastidio. aber dasses auch 'willig' bedeuten kann und hier, wenn die ergänsung richtig ist,bedeuten muss, scheint klar. 3 gafolgi sin. 'gehorsam, folgsamkeil'kennt weder Graff noch das mhd. wb. Huuazl vor enti spur eineslangen Striches: daz «71enti? iniidar? von dem zweiten u nur der erste

strich erhalten. 4 unmeinia ? Isid. 20", 22 dhiu unmeina magad.

manacsames] Isid. 20", 10; fragm. theot. 22, 21 M = 24, 21 H; Graff2, 765. ganwies? von dem s geringe, aber sichere spur. 5 ihs

xpüsl von]) etwas weniges sichtbar, aber nach H ist i wahrscheinlichder anfang eines u, der strich über u keine abkürzung, sondern einlängezeichen, wie es öfters bei hus erscheint; auch wird Christus niemalsin dieser weise abbrevierl. 6 truhtin] von dem n nur der erste strich

erhallen. Iruhtinon? 7 : : anlotan] vor dem ersten a spur eines buch-slaben (m n p li oder b), der mit zu diesem worl gehört hatte. fater]

von dem t ist nur wenig übrig. 9 uuidar? »bar H. unsih] nur

der zweite strich des u erhallen. sii? 10 allem] der erste strich

des m fehlt ebenfalls. 12 sinnmo] von m nur die zwei ersten striche

sichtbar. rilihe] vom ersten b der zweite strich erhallen. 13 uue-

ralt] vom r geringe spur. nicht alle vorgenommenen ergänzungen halleich für sicher, namentlich nicht die von z. 3: aber ich weifs keinebesseren, in z. 7 muss, so viel ich sehe, ein sonst unbekanntes com-positum stecken: entweder mit dem in sumarlota erhaltenen lol, odermit dem im gotischen in den composilis juggalaubs samalaubs hvelauhssvalaubs, im mhd. als simplex in Leysers predigten (mhd. wb. 1, 1043.Schönbach altd. pred. 1, 100, 13. 111, 2S) erscheinenden 16t. letz-teres dünkt mich wahrscheinlicher und ebanlotan 'coaequalem empfiehltsich auch dem sinne nach, zumal eine spur des b H zufolge sichtbarist. für z. 8 weifs ich keinen rat: ein passendes pari. pass. plur. derdritten schwachen conjugalion finde ich nicht, z. 11 stand natürlicheine dem miuneont parallele 3 plur. praes. erent hat zu wenig, forah-tent zu viel buchslaben: vielleicht uuirdenl ('adoranl': LIX, 3, 5); //schlägt forbtont vor. wenn die ergänzung von uuidar in z. 3 und 9richtig ist, so wich das vorliegende stück vom Isidor und den Monseerfragmenlen, die uuidar blofs mit dem daliv gebrauchen, in diesem punkteab. auch die verhällnismäfsig zahlreichen singulären worle fallen auf.über den Inhalt des ganzen denkmals eine Vermutung auszusprechen, wäreäufsersl verwegen, uueset in z. 7, wenn es richtig ist, deutet auf einepredigt: du in z. 2 wohl auf ein eingelegtes gebet, mehrere alte predigl-samlungen, die ich zu rate zog, boten keinen dem unsrigen gleichen