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2 (1892) Anmerkungen
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343
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LVII SANGALLER PATERNOSTER UND CREDO 343

tivum zu schliefsen, jenen gleichzeitigen formet; endlich in der 'professioAdalberli fuluri episcopi Morinensis' (Labbe 8, 1884) sogar: qui se-cundura apostolicum symbolum de semper virgine Maria . . . natus.der dem SGaller credo zu gründe liegende lateinische lexl war auchsonst dem symb. aposl. des texlus receplus nicht völlig gleich: in derÜberschrift ist credo in deo erhalten und aus z. 8 ist in interna, aus 519z. 9 in caelos, aus s. 10 inde venturus est zu vermuten, alles diesfindet sich in dem symb. eccl. Aquilej. bei [Jahn s. 30. 31. für subPonlio kenne ich keine Variante: der sehr ungeschickte Übersetzer nahmes für sub potenlia. 9 slebic] vgl. Weinhold § 232, auch Jacobi

beilr. s. 123, zGDS. 30 = 2 46, RKögel über das keronische glossars. 11 (umbr. und allpers. ähnliches), steht ebenso i? gl. Par. 175 =ahd. gl. 1, 7 0, 4 (Kögel aao. s. 23) cclsa, baiobi; benediclinerregel s. 57piheialt; IV, 3, 1 deiob. letztere iverden indes am natürlichsten aus einemschwanken zwischen beall und hiall, deob und diob erklärt. 10 cbuüftic]vgl. gl. Hrab. 970 b = ahd. gl. 1, 219, 13 üfqhuumft. 12 urslödal!

aslulia, sollerlia Graff 6, 654. zu der bedeutung 'resurrectio' kam eswohl nur durch diesen Übersetzer.

Die vorliegenden Übersetzungen folgen mit wenigen ausnahmen demlateinischen texte von wort zu wort, dabei fehlt es nicht an misver-sländnissen. crealorem (es stand vielleicht cieaturem) wird für creaturamgenommen, pmiüo für potentia, peccatorum z. 11 von peccator abgeleitet.uuihi z. 1 betrachtet Graff 1, 722 als adjecliv. aber wenn auch dasVorhandensein dieser form durch sanotus, uuihi gl. Ker. 56 = ahd.gl. 1, 69, 28 hinlänglich gesichert würde, so bliebe doch der accusalivnamun dinan unerklärt, darum halle ich uuibi für den imperativ vonuulhjan, gleich sanctifica, verlesen aus sanclificet: vgl. über ähnliche buch-stabenverwechselungen in den gl. Ker. Hallemer 1, 134. diese arbeilhat also mit den älteren alemannischen Übersetzungen dass sie nachSGallen selbst gehöre, lässt sich nicht sicher behaupten (vgl. exe. zuLV1) den character äufsersler Unwissenheit oder doch flüchtigkeil undvölliger unbekümmertheil um den sinn gemein, die spräche ist älter alsin der Übersetzung der benediclinerregel. dennoch können diese cale-chelischen stücke nicht aller als 789 sein (vgl. zu LV. LVI und RHenningüber die sanclgallischen Sprachdenkmäler s. 149153): bei werken,die einem praclischen bedürfnis ihre enlslehung verdanken, ist der nach-weis, wann dieses bedürfnis eingetreten, für die beslimmung ihres allersentscheidend, dieser nachweis lässt sich aber auch für die benedicliner-regel geben, die ann. Flavin. datieren von 802 monaeborum iura, und'cap. exam. gen.' 801/802 c. ]0 p. 107 heifst es: vos aulem abbatesinlerrogo, si regulam scilis vel intellegitis, et qui sub regiminc veslro sunt. . . quanli illorum regulam sciant aut intellegant. und cap. exe. 802c. 33 p. 100 ul abbates reguläres et monachi regulam intelligant etseeundum regulam vivanl (dasselbe c. 35 von den äblissinnen und nonnen),'admon. gen.' p. 102, 51 monachi regulam memoriter teneant et fir-miter custodianl. es muss also die Übersetzung der reg. jünger als 802