338 LVI WEISSENBURGER CATKCIUSMUS
rale inimiciliae. invidiac. ebrielates singulare eingetreten, mehrere beibehal-tene plurale aber durch singulare übersetzt; umgekehrt luxuria durchfirinlusti. obslinatus und anxius fehlen gleichfalls im Galalerbrief undim capitulare. man erwartet obslinatio und anxietas. der Verfasser über-setzt auch veneficia und homicidia z. 38. 41 mit eiltarghebon und man-slagon, welche nicht mit Graff 4, 122. 6, 774 für schwache feminina zunehmen sind, als ob venefici und homicidae dastünde. 42 trunclai:
vgl. ancldao gl. Cass. E\ 18; ahsloa gl. Ker. 120 = ahd. gl. 1, 139, 1;lachuai Basl. rec. LXII, 2, 6 varr. uier huara: daneben z. 37 liuar. dasfemininum weist Graff 4, 1011 aus gl. Ker. (121. 170.) Par. = ahd.gl. 1, 140, 11. 197, 13 nach, das wort steht neben ubarhuor wie mer-schaz (Ziemann aus Weslenrieder) neben Überschatz Schneller 3, 420.merleil mhd. wb. 2, 145 a belegt Weinhold alem. s. 255. 44 heilen-
ton : 84. 105. 109. immer vor Christ und schwach: vgl. Schindlers gloss.sax. p. 53 b . zu z. 83 vgl. die anm. 46 ponlisgen] Mallh. 27, 2 PonlioPilalo praesidi geben die Monseer fragm. 21 (AI, 23 II), 26 und Tal. 192, 3durch demo pontischin herizohin (gräven Tat.) Pllate. ebenso Tal. 13, 1und das ags. symbolum bei Alafsm. nr. 14. vgl. Amalar. de caerem.bapt. I. c. p. 522 id est suh praeside Eilato qui de Ponti insula fuit;Nolkers calechismus LXXIX A, 40. 47 gisaz] das praeterilum anstatt
des praesens ist vielleicht durch ein sedit im lateinischen veranlasst,doch ist auch ein Übersetzungsfehler möglich: vgl. zuz. 36—42; fernerz. 70 compellimur, ginölames; 72 a nullo, fona niuuuihtu; 82 quoque,gihuuellh. 49 quecchel] vor der folgenden zeile, der letzten dieses
blalles, auf dem seilenrande ein zeichen, das die gestalt eines nachunten offenen halbkreises hat. wahrscheinlich also war hier ein glossen-zeichen, wovon gleich die rede sein wird, begonnen. atum: 109 ädume.sonst geisl. uuihan. uuiha: 109 uuilien. sonst heilag. ladhunga]
offenbar hiezu in der mitte des unleren randes samanunga. davor einöfters wiederkehrendes zeichen, das ich glossenzeichen nenne: ein nachunten offener halbkreis, durch dessen halbierungspunlcl von links unten5L5 nach rechts oben ein feiner strich gezogen, wird es in einem zuge ge-macht, so hängt das untere ende des Striches mit dem rechten ende deshalbkreises zusammen, auch in der Frankfurter hs. der canones (ahd.gl. 2, 144—149) stehen die deutschen glossen am rande, mit häkchenauf den texl bezogen (Alafsmanns denkm. s. 83). zu vorliegender glossevgl. gl. Par. s. 215 = ahd. gl. 1, 130, 27 Ecelesia, chirihha. evocatio,ladunga. vel colleetio, edo samanunga. 50 liih ist hier masculinum,
z. 99 neulrum. 52 uuilit: z. 80 uuili. ersleres bei Otfrid und im
capilular ausschliefslich; s. Kelle zs. 12, 137; LXVI, 2. 5. 7. 20.53 ano ibu] Graff 1, 76. 1150. gramm. 3, 157 vgl. 150. 284/'. 2, 50.988. das fem. iba wohl erst gefolgert aus dem scheinbaren dativ mitibu. an vorliegender stelle ist ibu noch die conjunction. anders Küilde-brand über die condilionalsätze (Leipzig 1871) s. 6 ff. 56 thea |
enuat: neben thea am rande eouuist mit dem glossenzeichen davor, aberdurch einen hier öfter vorkommenden quer darüber hin gezogenen strichwird es auf die untere zeile hin verwiesen, gehört also offenbar zu