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2 (1892) Anmerkungen
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337
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LVI WEISSENBÜRGER CATECHISMUS 337

anm. 2], verraten, den unbequemen Heland beseitigt die gelegentlichebemerkung s. 474, er sei nicht ursprünglich sächsisch gedichtet, sondernnur aus dem ags. umgeschrieben, ist etwa auch die Frekenhorster rolle,die zweimal sindon zeigt, aus dem ags. umgeschrieben? und die gl.Tegerns. in vilam s. Martini, woraus Graff 1, 482 sintun hat [in ihnen(ahd. gl. 2, 747758) begegnet sinlun nicht, Marl, bei Graff ist viel-mehr druck fehler statt Mat., dh. das Pezische blatl der fragm. theo-tisca, wo (Grimm hgmnorum vet. eccl. inlerpretalio s. 7 v. 48 = fragm.Iheot. 4, 25 ( 2 5, 25. Hench 7, 25) = zs. f. d. phil. 5, 391) die formsich vorfindet]? und Hartmann vom glauben, bei welchem z. 765 f.wahrscheinlich kinden: sinden (sint hs.) zu lesen? auch die Monseerfragmenle haben diese 'angelsächsische' form wohl nur auf die aulorilätdes h. Pirminius hin für deutsch genommen. 1619 vergleichung

milLV, 1823 lehrt, dass die zweite erklärung der vierten bitte weg-gelassen, dafür allo unsro licmiscün durufti verbreitert und ein zusalzbeigefügt ist, der sich auf das liiutu der bitte bezieht: vgl. die vonEccard s. 17 angeführte stelle cum dicit 'hoilie' oslendit eura quotidiesumendum. völlig abweichend von LV sind die erklärungen der nächstenbitten gefasst. doch ist wenigstens bei der fünften und siebenten wahr-scheinlich, dass der Verfasser nicht aus einer wesentlich verschiedenenquelle geschöpft, sondern auf eigene hand geändert habe: beiz. 2124daraus, dass der zweite begründende salz genau dasselbe sagt was dererste, bei z. 2933 aus der unlogischen anreihung des zweiten satzesan den ersten durch eine causalparlikel und dem nachschleppenden un-verbundenen ondi lliar ff. z. 33. 17 gameinito] das einzige ga- in

diesem denkmal. 18 lliiz gibel singan] darin hat man heidentum ge-

wittert, die zu XLIII öfters angeführte expos. or. dorn, in der vor-liegenden hs. l>l. I22 b beginnt Audile sermonem de oratione dominica.Quam si quis digne cantaverit usw. bl. 123 a quia qui non demitlit pro-514ximo suo sine merito cantat in oratione domineca ut demiltatur ei a deo.Amalarius de caerem. bapl. bei Proben Ale. opp. 2, 523 a canlare ora-tionem domiuicam et symbolum. und dass dabei nicht einmal an reci-talivischen Vortrag gedaclU wird, ergibt ein ordo baptismalis X jh. beiGerberl monum. 2, 7* sacerdos . . . silenler cantel symbolum et ora-lionem domiuicam. 22 guodes] o aus e: vgl. zb. Olfr. 4, 20, 13 füer;15 rüegen; 23, 14 ktielen; 35, 32 düeche; 37, 2 hüeten; weitere bei-spiele gibt PBenralh vocalschwankungen bei Olfrid s. 4. 30 lliero

mcgi] über diese construclion s. Schmeller Hei. 2, 170; JGrimm zuAndr. 28 s. 94. 34/". vgl. pseudo-lionif. sermo VI § 1 (p. 76 Giles)

Haec (capilalia peccata) sunt quae mergunl homines in interitum et per-dilionem; pred. in unserer Weifsenb. hs. bl. 105 b Ante omnia aulemfugile crimmalia peccata quae mergunl hominem in supplicium aeternum;Pirmin. Melius bei Mabillon vet. anal. p. 67 a priueipalia vitia quae de-mergunt homines in interitum et perdilionem. 3642 im Galalerbrief

{s. den excurs) steht opera carnis. es haben hier ferner fornicatio undimmuuditia ihre stellen gewechselt; impudicitia blieb weg wie im capilu-lare. an die stelle von comessationes sind adulleria. l'urta, für die plu-DENKMÄLER II. 22