332 LV FREISINGER AUSLEGUNG DES PATERNOSTER
Christi (das bei Proben opp. Ale. 2, 2, 436. 437 gedruckte, aber amschluss unvollständig) einzutragen. BJDocen einige denkmäler der all-hochdeutschen Literatur in genauem abdruck (München 1825) s. 5. 6.HFMaßmann nr. 59. KRolh denkm. s. 10. 12.
609 9 die im texl beibehaltene Überlieferung von A ist kaum richtig:
entweder ist mit li daz uuir de zu setzen oder, was mir wahrscheinlicher ist,daz uuir umzustellen: enti daz uuir de uuihnass) usw. wohl durch den latei-nischen grundlext veranlasst, welcher hier weder die conjunclion wiederholtenoch das pronomen ausdrückte, halle der Übersetzer daz uuir erst ausge-lassen, dann am rande nachgetragen, von wo es ein abschreiber an falscherstelle in den texl nahm. 15 est A: die form steht dreimal (3, 24, 38.
4, 15, 3G. 5, 7, 63) in der Freisinger hs. des Olfrid. auch bei Leyserpred. 18, 31. 18 Pilipi: über die quanliläl des slammvocals s. gramm.
3, 499. das erste i ließ auch Wackernagel unbezeichnel. vgl. zu LXXV,
4. 19 des in B heißt hier deutlich nicht 'deshalb' sondern 'dadurch,damit', wie varr. zu 32. li e miseun A. so scheint der Schreiberdie ihm auffällige lautbezeichnung hervorzuheben: UV, 7 sieht in A churt nassi [schwerlich lässt sich auf diese häufig und ohne wähl vorkommen-den spalien irgend ein schluss gründen}, e für eh (auch z. 32 unsic)ist im allbaierischen, wie es scheint, nicht so häufig als im alemannischen(Weinhold § 208), aber doch nicht unerhört: gl. Mons. p. 342 = ahd.gl. 1, 659, 56 comminuit, firprac ua. (Weinhold baier. § 173 s. 180).zu der syncope vgl. gl. Emm. p. 408 = ahd. gl. 2, 328, 39 corpus-culum, lihmo; auch p. 411 (vgl. Diul. 3, 233) = ahd. gl. 2, 333, 41physicae disputalionis, lihfmiskera listi und LXXVI, 15: die formen beruhenauf Verwechselung des composilums -hämo mit der ableilung -amo -mo,gramm. 2, 147 [dagegen Kögel lilleralurbl. 1887, 207]. 20 euuigo= spirilauter ? dann ist wohl nach euuigo kolon zu setzen und was folgtist Umschreibung der bitte. 27 kauoz A, gnoz B: vgl. varr. zu 29. 30;XL1II, 14, 11; Graff 2, 1126; Haupt zu Erec s. 362: wohl nichtflexionslos, sondern nach consonantischer declination, zGDS. 440 = 2 573.
29. 30 B interpungiert (nach Scherer) daz. imo; dazu vgl. zb. Olfrid2, 2, 8 joh gizdlta in sar thäz j thiu sälida unlar in uuas und so öfter,noch kehr. 8, 26 wol erchanden si daz | daz dütsce volch wider sl üfgestanden was; 510, 17 die haiden fraiseten do daz | diu hurcli begrifenwas; jüdel 134, 24 die Juden weinten ouch daz (: naz) si ez so lange hetengespart, vgl. EKölbing Untersuchungen über den ausfall des relaiiv-pro-nomens (Strafsburg 1872) s. 45; Parz. 794, 27 ir habt wol e vernomendaz (:saz) der lente; Hoch historische grammatik 2, 433. 30 hier ist
etwa zu ergänzen daniia ui flazzit imu sama der truhtin, danna er. Wacker-hiünagel bezeichnet 1839 und 1859 die lücke mit unrecht nach dem dannain z. 29. 33 indem Scherer, mir unbegreiflich, erklärte, ganadan
stehe bestimmt so in der hs., bemerkte er dazu: 'das allein vergleich-bare uuerthunkain gl. Ker. 172 = ahd. gl. 1, 199, 21 kann auch masc.sein: Dietrich hisl. dect. s. 5 [dagegen vgl. RKögel über das keronischeglossar s. 148 f.\. wir besitzen mithin von diesem dat. plur. die ganzereihe überhaupt möglicher formen -an -ön und -un {XIII, 34. Sievers