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2 (1892) Anmerkungen
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Li sächsisches t,u;fgelobnis

entworfen, klärlich ein vorläufiges Verzeichnis dessen, worauf die königs-bolen oder richtiger die bekelirenden priester zu achten hallen, überdie form vgl. ABoretius capilularien im Langobardenreiche {Halle 1864)s. 17. 9) bl. 7 b Pili hominis speculatorem posui te usw. (Ezech. 3, 17.33, 7). Videte, filii carissiuii, quäle nobis incumbit periculum si tacemus usw.,schliefst mit der roten Unterschrift alloquutio sacerdotum de eoniugiis inlicilisail plcbcm. der anfang dieser anrede dh. also das cilat aus Ezechielfindet sich nach Perlz archiv 5, 305 auch in dem die sächsischen capi-lulare (nr. 60. 61. 27. 35 der LL.) enthallenden cod. Val. Pal. 289.vgl. auch cap. de pari. Sax. c. 20. Waitz DVG. 3, 126 n. 3 = 2133 n. 5.10) bl. S b eine ähnliche anrede über den sabbal. nr. 9 und 10 gedrucktbei Mansi concilia 12, 37678. 11) bl. 9 a Clemens Iacobo carissimoin domino aeterno salutem. 'A sanclo Pelro apostolo' usw. darnach rotExplicit deo gratias. 12) bl. 1 l b 70" ohne Überschrift die canonen-samlung des Dionysius Exiguus, genauer der die concilien enthaltendeerste teil derselben und zwar, wie die Untersuchung der nicht unerheb-lichen abweichungen desselben von den übrigen texten der Dionysiana denBallerini ergeben hat, 'primus Dionysii fetus' (vgl. auch Maafsen gesch.425 /'.). da die canonensamlung, teelche Bonifalius vom papsle erhielt,nach dem worllaul der stelle des Wilibald (vila s. lionifalii § 21, SS.II, 343), die davon meldet (eique libcllum in quo sacratissima eclesiastieaeeonstitulionis iura ponlificalibus sunt digesla conventibus accomodavit), auchnur die concilien enthielt und unsere Handschrift, wie sich gleich zeigenwird, aus Fulda stammt, so wird man vermuten dürfen, dass ims hiereine abschrifl jener dem h. lionifalius gegebenen samlung vorliege. 13)bl. 70" Incipil de evangelio traeialus. 'Ambrosius episcopus gratiano augusloCrebra ... est inimicus' (in Ambros. opp. ed. Maur. nicht zu finden).14) bl. 71" von anderer hand als das bisherige Pipins synode in Vernopalatio (755). 15) bl. 73 b74 von einer hand des X jh. excerpleaus den canones concil. die Stellung der cleriker betr. die Unter-

schrift nach nr. 11 lehrt, dass die nrn. 211 einst eine hs. für sichbildeten, woraus sie in diese aufgenommen worden; sie waren aberchronologisch geordnet, da die dalierbaren stücke die reihe 742. 745.765 [resp. 743. 760] ergeben, nach 765 [760 62] fällt mithin unserlaufgelöbnis. dieser beobachlung gegenüber verliert die beziehung deslionifalius zur Sachsenbekehrung, für die man sich zwar nicht auf diefalsche Überschrift des c. 7 von Wüib. vila Iionif. (vgl. BSimsons Über-setzung derselben s. 5), aber vielleicht auf Pipins feldzug a. 747 (Hahnjahrb. s. 94) berufen dürfte, oder die auskunfl Reitbergs 1, 360 (trotz1, 345. 2, 399), die formet gehöre in den kreis der Wirksamkeit desBonifatius an den sächsischen grenzen, jeden wert; und die beziehungauf die Sachsenbekehrung unter Karl dem grofsen, sowie die enge Zu-sammengehörigkeit mit dem sog. indiculus scheint mir unzweifelhaft, manweifs, welchen anteil Fulda an dieser bekehrung halle: hauptsächlich derbezirk der Diemel, wo später der stuhl von Paderborn errichtet wurde, warder obhut des klosters anvertraut (Rellberg 2, 404; vgl. Waitz 3, 148= 2 161 /'.) und Sturm verdiente sich durch seine unermüdliche läligkeit