XLIX DENKSPRÜCHE 313
5249 nr. 35) aufgefunden und von ihm als bruchslück eines allegorischengedichtes in den Sitzungsberichten der Münchner akademie 1869 2, 319herausgegeben, hat eine bestimmtere historische beziehung und wirddaher besser einmal unter den namenlosen liedern des MSF. eine stellefinden:
Ubermuot diu alte
iliu rilet mit gewalle:
untrewe leitet ir den vanen.
girischeit diu scehet dane5 ze scaden den armen weisen.
diu lant diu slänt weil alllche einreise.zur letzten zeile vgl. kehr. 498, 27 so stuont daz lant infreise: weisen.5 hs. 293 zu Zwellel aus dem XII jh. HHoff.nann im anzeiger
für künde des deutschen miltelallers 1832, 212. 1833, 312.
Freidank 79, 19 ff. Reinmar von Zweier MS. 2, 136" s. Roelhesanm. zu nr. 195, WGrimm vorr. zu Freid. xcvn /'. und KM. nr. 184mit anm.; Strafsb. von retlelsch gedieht bl. 4 a , ed. Bulsch s. 4 nr. 20(Nürnberger ratbüchlein bl. 4 b ) Rot ein nagel helt ein eysen, ein eysenein pferdt, ein man ein schloss, ein schloss ein land. anlworl fehlt,allfrz. in einer Strophe in der bibliotheque de l'c'cole des chartes t. 30(1869) s. 549. vgl. osmanische Sprichwörter, Wien 1865, nr. 152{Germ. 15, 105/'.), Düringsfeld 1, 751.
6—12 aus der Wiener hs. 1365 (rec. 3356), aus der die mit V493bezeichneten lateinischen Sprichwörter XXVII, 2 entnommen sind, ich tragediese dislichen hier nach, weil ihnen wohl alle deutsche reimsprüchezu gründe liegen, wie auch mehreren von den Sprichwörtern, oder siedoch ebenso gedacht sind, dass der Inhalt der samlung älter ist alsdie hs., zeigt sich auch an den gröfseren stücken. Fl 76—182, wovonder drille vers und in umgekehrter Ordnung auch die beiden letztenunter Ollohs proverbien (Pez thes. aneed. 3, 2, 524) vorkommen, istdie erste nummer der senlenliae seplem sapienlum des Ausonius, derSpruch des Blas von Priene.
G=V 174. 175 = Riese anlh. lat. 2, xxx, 2, nolices el exlrails33, 1, 224, leoninisch umgebildet im fioril. Golling. (rom. forsch.3, 284) 45/. vgl. 122 f. und Giles anecdola Bedae, Lanfranci et alio-rum s. 95. Freidank (1834)48,9 irriu wtp, zern (zornl860) undespil diu machent diebe harte (lumber Hute) vil, vgl. Calo 557//'. renner11244 /". JRolhe rillerspiegel llil ff. 1759 ff. Purgoldls rechlsbuched. Orlloff s. 269; Sebastian Frank (1541) 1, 43 die grüslen raubersind weiber, wein und Würfelspiel; Simrock deutsche Sprichwörter nr.11407 weiber, wein und Würfelspiel verderben manchen, wers merkenwill; altd. bl. 1, 76, 23 Die gberne dobbelt ende drillet ende altoos dietaveme mint, ende locker es mit scouen vrouwen, cruus noch munt ensei hi behouwen; vgl. XXVII, 2, 232 anm. zs. 15, 172/. Düringsfeld1, 862. 7. 8=F 109 —12. 7 Freidank (1860) 56, 21 sanfte ge-wunnen guot machet üppigen muot. 8=floril. Golling. (rom. forsch.
3, 293) 252, nur probilas vor species. 9. 10=F 138—141.