314 XL1X DENKSPR0CHE
11=F 154. 155. die beiden leite des dislichons haben aber nichtsmit einander zu tun, s. fecunda ratis ed. Voigt s. lxiv f. 12=F
123. 124. fecunda ratis 1, 735/'. martius insuda l'atie, madefaelusaprilis, frigidus et majus coDlundeot horrea messe; Simrock nr. 6S53 btrockner märz, nasser april, kühler niai füllt scheuer und keller und hringlviel heu; EMau dansk ordsprogsskal 1879 nr. 2509 ter marls, vaadapril og kold maj fylder bondens huse.
Eustachius
Winricus
Berteguut
Richiza
Algardis
llelwidis
Mahthildis
Hadewigis
Lucardis
Imona
Gerdradis
Richiza
Hadevvic
Beatrix
Malult
Beatrix
L B1LSENER SCIILUSSVERS.
In einem evangelienbuch des X jh. in fol., früher im besitz desPfarrers JJStiels in Maestricht, jetzt der Bollandislen in Brüssel, stehtvor dem evangeiium Marci folgende noliz:
Anno incam. Dni m. c. xxx. Ind. x regnante rege LutarioRexit cenohium beatissimi Amoris conl'essoris Mathildis abbalissaßelisie cum frnlrihus et devotissimis sororibus ila uominatis.Nomina iunclorum per pacis federa fratrum
Wikerus Arnoldus Bailaviensis
Gerberga Luicardis
Sibilia Judita
0
Vda Elizabet
Stcinhilt Engelberga
Mabilia lila
Vda Beatrix Gertrudis
Tesi samanunga was edele. uude usw.nach einer abschrifl des hm. dr. iVArndl. Mone teilte im anzeiger
für künde des deutschen millelallers 1834 s. 185 die erste noliz unddie verse mit unter der Überschrift 'allniederländische spräche' und fügtehinzu 'der leulsche salz ist das einzige zeugnis allniederländischerspräche, das ich gefunden habe'. Belisia ist allerdings Bilsen odervielmehr Münsler-Bilsen an der Denier eben westlich von Maslricht, inder heimat Heinrichs von Veldeke: Malbildis kommt ats äblissin schon1109 vor und Helewidis, Mabilia, Gertrudis zeugen noch 1163, s. Wol-lers notice historique sur fanden chapitre de chanoinesses nobles deMunslerbilsen, Gand 1S49, s. 39. 49; mehrere der brüder und Schwes-tern nennt der necrulog des Stiftes, abgedruckt im bultelin de l'in-slilul arche'ologique Lie'gois 12 (1874), 27—G0. aber worin das all-494 niederländische des salzes oder der verse steckt, ist nicht abzusehen.Tesi weist auf altfränk. thesiu und scona kann nicht die schwache fle-xionsform sein, sondern die flexionslose form scöne ist beliebig miteinem vollen endvocal versehen, wie in den Mariengebelen des gebelbuchsder heiligen Hildegard (s. zu X L11) Münchner sitzungsber. 1870 2, 115Evge maaet reina, liclber dannc sunna, scöner danne du morgenröda, Milde