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canischen bibliolhek fand dr. ÜDellefsen folgende spräche von einer handdes XII jh. eingezeichnet (auch bei Barisch die alld. hss. in Heidelbergs. 194° mit geringfügigen ab weichungen):Ad pestem equi quod dicitur morlh. die. .lolian. vmus ein man. fales sin
sün. genas in llies. so do diz ros. des mordes. Paler noster ter.Item ad equum infusum. die. Xrisl ward an örtSie geboren, in cribbi gi-
vvörfen. in slülhere he bunden. sa verlören. Der heilige crisl boce
dfsime rosse .N. ouerväggenes. gerAys. dies vväm biziges, llies vvür-
mes. unte alles llies. tbe (nie scalhene si; TnoTe dni! daz tfr ze
böze. I'aler noster post eadem ter.Seulers buch von der rossarlzney (Augsburg 1588 fol.) s. 78 c. 32 vondem mord: Dises ist ain seltzame kranckheit, das nämlich ein ross gählingcnanff einmal nider feilt als wenn es gleich sterben wolt, darumb si dannauch disen nammen hat. das 'rossartzneybüchlein von meisler Albrechtliayser Friedrichs Schmidt und marslaller' o. o. u. j. 12° bl. xui 1 ' ent-hält ein recepl 'von dem mordt'. fales ist in der hs., die HBrunnin Rom noch einmal für mich nachzusehen die gute halle, aus fasescorrigiert. nach suu fehlt die angäbe, was die anwendung auf den vor-liegenden fall rechtfertigt, deutlich ist genasiu llies: so do (= luo) dizros des mordes. Equus iufusus ist ein verfangenes pferd, das sich durchhastiges trinken oder fressen übernommen hat und in folge davon aneiner arl erslarrung leidet; s. Ducange s. v. infusio; Frisch 1, 248.lateinische segen gegen das übel s. JGrimms mylh. anh. cxxxn nr. vi (myth.1184); Mammaen die chronik des Cassiodorus in den abhandlungen derk. sächs. gesellschafl der Wissenschaften bd. 8 s. 677 anm.; ein deut-scher spruch 'wann sich ein haubt vech verfangen' mit einer falschenerklärung des ausdrucks in Mones anz. 1S37, 470 nr. 25; AKuhnwestfälische sagen 2, 213/'. in slülhere versiehe ich nicht; es wirdin lniherc zu lesen sein, ahd. ludra invohimenmm, eunabula Graf}' 2, 201,ndl. luur und allgemein noch jetzt im nördlicheren Deutschland ndd.Iure, Brem. wb. 3, 100 luxen. ll b 8 ff. (s. 474) gol ward geporn,got ward wider verlorn, got ward widerumb fuuden usw. overvaggenist gewis übergangen und dasselbe mit 'verfangen'; vgl. dazu in einem pferd-segen nd. korrespondenzbl. 10, 6 so vol (= woi) vorga dich diu vor-wengedes. ob aber gerays für gereises sieht oder ob daz geraehe (dazwazzerräeh usw. bei Schmeller 3, 74) darin steckt, muss dahin gestelltbleiben. wambizig, denke ich, heifsl der wurm wie der teufel alts.wamscalho, vgl. Wamapis in einer sonst unverständlichen auf Zählung eineslal. segens ad voracilatem equorum bei Scherer silzungsber. der Berl.akad. 1885 s. 580. es ist hier ohne zweifei auch eine aufzählung ver-stümmelt; vgl. s. 464 den Spruch aus Mones anz. 1837, 462 nr. 9.
vor scalhene ist zi ausgefallen; Bech beispiele von der abschleifungdes deutschen pari, praes. 1882 s. 4 fassl scalhene = scalhende.
Ich reihe hier noch an zwei deutsche segen aus der mehrgenanntenPariser hs. nouv. acquis. 229. der erste, bei Scherer aao. s. 580 lautet:Contra uberbein. Liguum de sepe vel aliunde sumptiim pone super uberbeinfaciens crueem et ter dicens paler noster, addilis bis tculonicis verbis: