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2 (1892) Anmerkungen
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302
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302 XLVII, 4 SEGEN

hier keinen sinn hat und die formet als einleilung 'ebenso ich' verlangt454 firwise dili', unreiner atem, fem disemo meneschen so sciero, so diuhant wenlet zer erden, vgl. Erec 5173 e ich die hant umbe kerte; «6erIiantwile, einer liende wile EMartin zu Kudr. 384, 3. frivvize dili fonkann nicht firwize sein, sondern nur firwise, das hier wohl zum erstenmale in einer Beschwörungsformel gefunden wird, das stück, das nichtnur im auslaul 3. 5, sondern auch im anlaut 5. 6. 8. 13. 14 z fürs schreibt, ist damit unter den rein hochdeutschen denkmalern sprachlichfast ebenso sehr ein curiosum (s. zu XI, 21) als seinem inhalle nach,aus aderuna von P geht nur hervor, dass Scherers früherer Vorschlag(KHofmann aao. 664), arome in ci Rome zu verändern, ebensowenig stichhält wie ein .nröne, an das man denken könnte, in ponlum palum Psteckt wohl Pontium Pilamni und ferslieze wird man mit Scherer aus Pfür das unverständliche frigeze in M einsetzen dürfen, falls nicht ferwiezeund M 12 ferwäze gemeint war. aber die hauptsache bleibt unklar, auchauf welche bibelslelle sich das verbinden der ädern stützte, denn die vonKHofmann aao. s. 664 empfohlene herstellung empfiehlt sich keinem, dererlaubte und unerlaubte änderungen unterscheiden gelernt hat und wederAndren für Andreas noch ahd. mhd. vinden 'aufsuchen' kennt und fürmöglich hält, und der endlich über alle änderungen und bedenken denZusammenhang und zweck des Spruches nicht vergissl.

WWackernagel teilte 1843 zs. 3, 41 (alld. predigten s. 254, vgl.Piper zs. f. d. phil. 13, 476) aus der hs. 58/275 der Zürcher wasser-kirche (s. zu XXVII, 2 G) 6/. 93 b folgenden segen mit:Contra rehin. Primo die pater noster. in dextram aurem. Marhphar.nieue tar. mvntwas (Pipers nivnl falsch: liaechlold gesch. der deutschenlitt, in der Schweiz anm. s. 5). marhwas. war comedvdo. var indinee. cipr/ge. in dine marisere. daz dir zeboze. ler pater noster.es folgt in der hs. noch ein zweiler Spruch Item ad rquos sanandos raehin.in aurem equi dieas et per onmes pedes in unverständlichem zauberlatein.raehe ist Steifheit an gliedern und gelenken, Frisch 2, 82 c , Schmetlerbaier. wb. 3, 74, Lexer 2, 335. die allem rossarzneibücher unter-scheiden mehrere arten der krankheil je nach ihrem Ursprung, aberweder da noch in dem heuligen Volksglauben finde ich sie von den marenabgeleitet, wie KHofmann, der auch diesen Spruch in den MünchnerSitzungsberichten 1870 1, 517521 als neu und unbekannt herausgabund besprach, nach der ihm vorliegenden tesarl Marphar stall Marhpharannimmt, ich wage auch nicht Marphar als Mar, far (var z. 3) trotzGraff 3, 372 f., noch auch niene tar, nach dem vocalauslaul, als nienedar aufzufassen und dies gar als 'fahr nicht her' zu übersetzen, übri-gens steht Marhphar und nicht Marphar in der hs., wie mir hr. prof.EWölfflin durch ein sehr schönes faesimile zu bestätigen die gute halle.Marhphar für Marhfar wäre eher begreiflich und ist von marhwas nichtzu trennen und beides wie margschoss, markhs dropf (s. 280 zu A, 1 undI!, 5), dann nach ihrer analogie t auch muntwas zu erklären, war comedu? ist wohl verständlich, aber man erwartet eher wie come dudar? auch für var in dinee ciprige ist in diniu gipirge leicht vermutet