XLVII, i SEGEN 295
auch Ek weisen diese lesarl auf, allerdings verbunden mit dem nun durchrührenden reim anstößigen vor dem niht verborgen ist. aber es gelingtweder das Verhältnis dieser hss. zu einander oder zum original nochauch die auloriläl, welche die plusverse des fragmenls E zu beanspruchenhaben, sicher festzustellen, deshalb sowie um des geringen umfangenvon S und der unzweifelhaften Verwirrung willen, die in seiner zwei-ten hälfle herschl, endlich wegen der völligen Zerrüttung der recen-sionen Rh liefs sich diese blasse für den lexl nicht verwerten, doch soviel muss man ihr entnehmen, dass der ursprüngliche Tobiassegen viel-fach anders gelautet haben wird als ihn Müllenhoff auf grund von Ahund Cdefi herzustellen versuchte (schon jetzt liann man seine geslaltungzb. von v. 8 und 20 nicht mehr billigen), ganz abgesehen davon, dassseiner reconstruclion des anhanges v. 95 ff. so ziemlich alle gewähr ab-geht, erst wenn eine neue fassung des XII jh. gefunden sein wird, lässtsich die krilik des gedichls mit aussieht auf erfolg wieder aufnehmen.
1 vgl. unten zu 44. varr.zu (61.) 84. 94; XIII, 1. IV, 8, 6. XLVII, 1,11;segen von Muri G (oben s. 472) 46; der guote her sant Tobias, sprach si,der geruorhe diu phlegen GA. 2, 227, 290; der guote sanclus PaulusHarlmanns credo 2881 ; diu guote sanete Gertrud Ruth. 3449; der guotesanete Martin, diu guole sanete Cecilje lilanei 717. 1059; zuo dem guotensent Romane Rul. 295, 22, der guote sant llionysii 302, 12; der guotesanctSixtus, der guote sanet LaurenliusfccAr. 187,14.189,12. 20.192,4 usw.
9 vgl. Benecke zum Iwein 821. 4152. RA. 219. verse mit klingendem 476reim und vier vollen hebungen sind in diesem gedieht sehr häufig.11 —14 fehlen Cdef. hier wird die auslassung durch (E)ShkR bewiesen;auch gehen die Verbesserungen in Ab sonst nicht so weil. 17 Parz.
462, 28 ern (gol) kan an niemeu vvenken. 30 Znaimer Tobiass.
aao. s. 361 (oben s. 463) die allerheiligsle dreifaltigkeit sei mein schützund schirm in haus und hof, zu wasser und land, auf allen gassen undstraften (=36 oder 30 h), zu fehl und haide (=21), wo ich fahre oderreile, wo ich gehe oder stehe, wo ich schlafe oder wache (=29), vorallen meinen feinden sichtbaren und unsichtbaren (=G 18, zu IV, 8, 6).
31 uiente C: der vers verlangt entweder den allen flexionslosenplural vient, wie in der Milsl. gen. 108, 13 dfne viant, 16 din viantmuozzen; spec. ecet. s. 74 unsire vtent, iwere vient usw., oder vinde,wie man schon in hss. des XII j*A. zb. spec. ecel. s. 23. 111 vtntschaft,s. 115. 127. 147 v. 132. 134 vint geschrieben findet, wäre der vers,den def hier mehr haben, echt, so muss vor 32 eine zeile, die auf gesuntreimte, ausgefallen oder wegen eines ungenaueren reims ausgelassen sein;vgl. Ruland und Elisab. zu 44. der gedanke desselben wird positiv nocheinmal in anderm zusammenhange v. 80 ausgedrückt; vgl. Münchner aus fahrts.9 f. ß 7 f. C 9 f. G 3 ff. und «.473 im exe. dazu, er wäre aber auch hier ganzschicklich, da 31 jetzt allzu isoliert dasteht. 32 s. zu IV, 8, 3. 39 vgl.i"Znaimer Tobiass. zu IV, 8, 6. 40 vgl. zu XXXVI, 2, 6, Lachmann
zur klage 167 2. 44 an 32 und an unsere stelle erinnert Ruland
55, 21 ff. 'in gote du vare, nim vile wole wäre und behuote dich diugotes crapht und helfe uns alliu himlischiu herscapht — lieber geswige min,